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Editorial der Clubzeitschrift 4/2017


Alt Opel IG - Lothar Rindt

Schwaches Geschlecht?


Vielleicht beachtet der Eine oder Andere unter den Lesern dieser Zeitschrift auch gelegentlich die allgemeinen Nachrichten zu Anfang des Heftes. Hier begrüßen wir regelmäßig unsere neuen Mitglieder, sofern sie der Veröffentlichung ihrer Daten nicht widersprochen haben – leider sind ab und zu immer noch solche „Verweigerer“ dabei. Sie erscheinen dann in letzter Konsequenz natürlich auch nicht in unserer Adressenliste. So kann niemand mit ihnen Kontakt aufnehmen, kein Stammtischleiter, kein Typreferent, kein Mitglied aus der Nachbarschaft, kein Veranstalter eines Treffens.
Manchmal stehen aber auch Namen des vermeintlich schwachen Geschlechts in dieser Liste. Über die freue ich mich besonders. Denn so zeigt sich, dass sich nicht nur Männer um dieses technische Hobby kümmern. Erst kürzlich erzählte mir eine der Damen ihre mehr als abenteuerliche Geschichte, wie sie zu einem ihrer Oldtimer gekommen ist und ihn im Ausland abgeholt hat. Vor wenigen Jahren haben wir an dieser Stelle eine über 80jährige begrüßen können, die über eine ansehnliche Oldtimer-Sammlung verfügt und bei uns dabei sein wollte. Als ich selbst noch nicht als Mitglied, sondern nur als neugieriger Beobachter zum Stammtisch Leverkusen gekommen bin, habe ich dort eine junge Frau kennengelernt, die schon mit nur 15 Jahren Mitglied geworden ist. Sie hatte natürlich noch keinen Führerschein, aber schon einen Monza, wenn ich mich nicht irre. Inzwischen wohnt sie im Ausland und ich konnte ihr dieses Jahr eine Urkunde mit Präsenten zum 10jährigen Jubiläum schicken. Immerhin ist selbst unter den Typreferenten eine der Damen und ihr Metier sind ausgerechnet die Nähmaschinen! Auch in den Organisationsteams der Jahrestreffen sind regelmäßig Frauen. Ohne sie, da bin ich mir sicher, wäre so manche kreative Idee erst gar nicht entwickelt worden. Schließlich hat sich
unser Clubshop erst durch Ines Kandora (und ihren Thorsten) so erfolgreich entwickelt.
Regelmäßig erscheinen bei den Stammtischen, die ich besuche, auch einige der Damen, und zwar ohne ihre Männer. Nicht jeder von denen teilt ihre Hobbys. Umso besser, dass sie trotzdem kommen! Vielleicht kommen sie aber gerade deswegen! Genauso ist es auch bei der Mitgliederversammlung. Sie könnten sich aber noch weitaus mehr einbringen. Da sind doch sicher noch Reserven. Auch im Vorstand ist keine von ihnen vertreten. Bei einem Autoclub müssen doch nicht allein die Männer die Fäden ziehen. Das können Frauen auch! Das wissen wir nicht erst seit Bertha Benz, Sophie Opel und Clärenore Stinnes. Kurz und gut: Ich würde mich freuen, wenn sich auch die Damen bei den vielfältigen Aufgaben in diesem Club engagieren würden. Der Vorstand hat – wie immer – für Anregungen und Ideen ein offenes Ohr.

Gute Fahrt!
Ihr und Euer

Lothar Rindt
Mitglied des Vorstandes der ALT-OPEL IG von 1972 e.V.

 

Editorial der Clubzeitschrift 3/2017


Alt Opel IG - Heiner SchnorrenbergGeschichtsstunde

Christi Himmelfahrt Donnerstag: so früh morgens wie selten starte ich in Richtung Jahrestreffen

der Alt-Opel Interessengemeinschaft. Ich bin vorgewarnt, die Staumöglichkeiten auf den

vor mir liegenden 650 km scheinen unendlich. Während der langen Fahrtstrecke denke ich

eigentlich nur an den Festabend am Samstag.

Das Treffen wird organisiert von unseren engagierten Mitgliedern

Alain und Philippe Camus in einer der schönsten Gegenden Deutschlands.

Passend zur Vorbereitung erscheint ein herrliches Wetter an

diesem langen Wochenende. Unsere Clubgründer vor 45 Jahren haben

Weitsicht bewiesen, ebendieses Wochenende für das Jahrestreffen

auszuwählen!

Tolle Ausfahrten, so viele Opel Motoclub wie noch nie, ein sehr beachtliches

Teilnehmerfeld und überall gute Stimmung waren die Höhepunkte

des Treffens für mich.

Wäre nicht der Samstagabend.

Unser Clubfreund Alois Drexler fragte bereits im Sommer 2016 beim

Vorstand an, ob der Besuch von Walter Röhrl ins Programm des Festabends passen könnte.

Jawohl – der Walter Röhrl, der im Jahr 1974 Rallye-Europameister auf dem Opel Ascona-A und

1982 Rallye-Weltmeister auf Opel Ascona 400 wurde!

Der Walter Röhrl, der nicht nur durch vorbildlich sportliche Haltung, Professionalität, Fairness

und unglaubliches Talent (auch heute noch) am Lenkrad brilliert, sondern auch durch treffende,

trockene Sprüche eine unglaubliche Anziehungskraft auf mich ausübt.

Der Walter Röhrl, der im Gegensatz zu vielen heutigen gestylten Sportlern durch Ehrlichkeit,

Bodenständigkeit und Beständigkeit auffällt und eher nicht durch extravagante Haarschnitte,

Piercings, Steuersparmodelle und Kapriolen, die der Boulevard-Presse regelmäßige Auflagen

beschert.

Ihm durfte ich nun ein paar Fragen stellen. Nervös wie beim ersten Start meines frisch überholten

Olympia-Rekord-Motors vor 35 Jahren war ich auf alles gefasst. Nur darauf nicht, dass

aus dem Interview eine angenehme Plauderei mit einem faszinierenden Menschen wurde.

Schon fast traditionell war auch Erich Bitter – nun unser Clubmitglied „bei Freunden“ – und

wieder einmal bestens aufgelegt zu Gast bei uns in Eggenfelden. Passend hierzu erschienen so

viele Bitter CD und SC wie noch nie zu einem Jahrestreffen der Alt-Opel IG.

Nebenbei: auch „Röhrl“ fuhr einmal „Bitter“.

Sonntagmorgen, 8 Uhr: Erst auf der Heimfahrt wurde mir klar – in Eggenfelden wurde ein

neues Kapitel in der Geschichte unseres Clubs geschrieben. Und ich durfte dabei sein!



Heiner Schnorrenberg

Mitglied des Vorstandes der Alt-Opel IG von 1972 e.V.

Und denkt daran: Rücksichtsvolles Fahren ehrt den Opel-Fahrer!


 

 

Editorial der Clubzeitschrift 2/2017

Typgruppenarbeit!


feck_copyrLiebe Mitglieder der ALT-OPEL IG,

bereits seit dem Frühjahr 1976 verfügt die ALT-OPEL IG über Referenten. Anfangs standen das Leitungsreferat „Technik“ und das Referat „Teilevermittlung“ im Vordergrund. Im Oktober 1977 gab es in unserer Clubzeitschrift Nr. 21 die erste Übersicht der Typreferenten. Von den dort genannten Typreferenten „der ersten Stunde“ sind heute noch Diethelm Jakoby, Bernd Adams und Harald Bläser aktiv – ganz herzlichen Dank an Euch für 40 Jahre aktive Mitarbeit als Typreferent in der ALT-OPEL IG!

Beachtlich ist, dass es bereits damals 30 Typgruppen in der ALT-OPEL IG gab, die selbst aktuelle Fahrzeuge wie den Ascona A oder die KAD-B-Serie abdeckten. Mittlerweile ist vom Motorwagen bis zum Calibra, von der Nähmaschine, den Opel-Motorrädern, den Opel-Kühlschränken und sogar bis hin zur Opel-Historie für jeden der insgesamt 42 Bereiche mindestens ein Experte in unserer Gemeinschaft vertreten, der unseren Mitgliedern (und potenziellen Mitgliedern) sein Wissen mit Rat und Tat zur Seite stellt. Bei den ALT-OPEL Clubs sind wir hier konkurrenzlos! Dies ist mittlerweile auch allen Oldtimer-Fachzeitschriften bekannt, die gerne auf das Wissen der Typreferate in der ALT-OPEL IG zurückgreifen.

Die Typreferenten haben ein sehr breites Aufgabenspektrum, dies zieht sich von den
- Mailanfragen (Fahrzeugsuche, Fahrzeugbewertung, Ersatzteilsuche, technischen Fragen, Terminanfragen, Fahrzeugvermittlung für Zeitungen und Film) über die
- Persönliche Betreuung (Ansprechpartner auf Treffen, Stammtischen oder vor Ort) oder den
- Schreibaufgaben (Mitgliederzeitschrift bzw. deren Sonderpublikationen wie z. B. Marktpreisspiegel – auch hier war die ALT-OPEL IG im April 1977 mit dem „Alt-Opel-Preisspiegel“ Vorreiter für die gesamte Oldtimerszene, Sonderhefte, Berichte für Oldtimerzeitschriften und die Aktualisierung der
Typgruppenseite auf der Homepage) bis hin zur
- Koordinierung von Nachfertigungsaktionen für bestimmte Teile.
Überall sind die Typreferenten und Co-Referenten in der ALT-OPEL IG gefragt und ständig für uns im Einsatz. Auch bei den Typgruppentreffen hat es in den letzten Jahren ein tolles Wachstum gegeben - es gibt nur noch wenige Typgruppen, die sich nicht zu diesen kleinen, aber feinen Treffen zusammenfinden.

Selbst andere Markenclubs haben sich an unseren Typgruppen ein Beispiel genommen und arbeiten ebenfalls mit der von der ALT-OPEL IG erstmals in Leben gerufenen Struktur.

Herzlich willkommen heißen möchte ich an dieser Stelle die neuen Referenten, welche zum Teil in diesem Heft vorgestellt werden:
- Kai Schmidt (Co-Referent Kadett C)
- Walter Schlüter (Typreferent Astra F+G, Zafira A)
- Michael Bartsch (Typreferent Omega A+B, Senator B)
- Tim Hohmuth (Co-Referent Omega A+B, Senator B)
- Rolf Neumann (Typreferent Corsa B)

Vielen herzlichen Dank an Euch für die Übernahme dieser sehr wichtigen Aufgabe für unseren Club sowie viel Spaß und Erfolg dabei!

Ein Wiedersehen aller Typgruppen gibt es vom 25. Mai bis zum 28. Mai 2017 bei unserem mittlerweile 46. Internationalen ALT-OPEL Jahrestreffen, welches diesmal im niederbayrischen
Eggenfelden stattfindet.

Bis dahin wünsche ich Euch eine gute Zeit sowie eine stress- und pannenfreie Anreise nach Eggenfelden.

Ihr und Euer

Udo Feck

PS: herzlichen Dank an Eckhart Bartels für seine Recherchearbeiten zu den historischen Daten


 

 

Editorial der Clubzeitschrift 1/2017

Keine vorübergehende Erscheinung

p1000719_265Vor gut einhundert Jahren wurde Kaiser Wilhelm II. belächelt, weil er sagte: „Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“ Zu der Zeit war an das heutige Carsharing natürlich nicht zu denken. Es war auch nicht absehbar, dass das Auto heute vor allem bei jungen Städtern nicht mehr als Statussymbol angesehen wird. Nein, der Kaiser soll dabei an sein Lieblingspferd gedacht haben. Hat aber nichts genützt: Die Faszination für Oldtimer ist jetzt mehr zu spüren denn je. Nach Ermittlungen des Allensbacher Instituts hätten 27 Prozent der deutschen Autofahrer gern einen Oldtimer, 2013 waren das nur 17 Prozent. Der Traum vom Oldtimer lebt. Jeder kann ihn träumen, viele können ihn leben. Nicht nur in Zusammenhang mit einem Ferrari GTO, der 2014 für 38 Mio. Dollar versteigert wurde.

Ich sehr bin froh, dass unsere Lieblingsmarke hier so allerhand parat hält. Der Opel Calibra zum Beispiel ist schon auf dem Weg zum richtigen Oldtimer, ein feines Auto. Ein weiterer Aspirant ist der Speedster, von dem nur 7.200 Stück gebaut wurden. Das Modell stammt zwar von Lotus, aber erst Opel hat hier für seine Verbreitung gesorgt. Eine ähnliche Entwicklung sehe ich auf den „neuen“ GT zukommen. Auch das ist kein echter Opel, aber das tut der Sache keinen Abbruch. Schön ist, dass in unserem Club wirklich alle vertreten sind. So, wie sich die Autos weiter entwickeln, so entwickelt sich auch unser Club weiter. Es kommen mit neuen Ansprüchen, die an uns gestellt werden, neue Aufgaben und Anforderungen auf uns zu. Die Zukunft wird uns zeigen, was von uns verlangt wird – wir werden uns darauf einstellen. Vielleicht ist das Auto mit dem herkömmlichen Verbrennungsmotor tatsächlich nur eine vorübergehende Erscheinung. Dann wird diese Erscheinung sich aber lange gehalten haben, denn noch ist das Ende nicht absehbar. Das Auto als solches wird es für den Individualverkehr immer geben, aber die Technik wird sich ändern, hinsichtlich der Antriebsarten und der verwendeten Systeme. Dann werden wir zu den Exoten gehören, die weite Wege fahren müssen um Benzin tanken zu können, weil das Tankstellennetz ähnlich dünn sein wird wie heute das für Fahrzeuge mit Gas- oder Stromantrieb. Wir werden auch das meistern!

Vor einigen Monaten konnten wir ein neues, erst 20jähriges Mitglied begrüßen, das sich gleich mit drei eigenen Oldtimern angemeldet hat. Das sehe ich als ein gutes Zeichen an, und zwar sowohl als Bestätigung für unsere Clubarbeit, die wir alle gemeinsam leisten, als auch für die Gemeinschaft, für die wir stehen. So lange sich an dieser Entwicklung nichts ändert, können wir gut mithalten! Die vergangenen 45 Jahre zeigen, dass auch wir keine vorübergehende Erscheinung sind.

Gute Fahrt!

Ihr und Euer

Lothar Rindt

Mitglied des Vorstandes der ALT-OPEL IG von 1972 e.V.

Editorial der Clubzeitschrift 6/2016

 

Vielen Dank für die Unterstützung!

20160413_12_07_24fotos_265Schon traditionell fand in diesem Jahr unsere Mitgliederversammlung in Rüsselsheim statt.   

Das Foyer des Adam-Opel-Hauses wurde wieder für unsere Belange hervorragend mit Möblierung, kompletter technischer Ausstattung usw. vorbereitet. Der Opel-Shop öffnete speziell für unsere Mitglieder und Gäste. Ideale Voraussetzungen also für eine erfolgreiche Tagung mit vielen Gesprächen, Anregungen und neuen Eindrücken.

Gerne sind wir dorthin der Einladung von Opel Classic/ Uwe Mertin gefolgt. Vielen Dank hierfür!

Ebenso traditionell pflegen wir einen hervorragenden Kontakt zur Adam Opel AG seit der Gründung unseres Clubs im Jahr 1972. Gemeinsame Aktivitäten und gegenseitige Unterstützung sind die Elemente unserer Zusammenarbeit, die in Vertrauen auf Kompetenz und Zuverlässigkeit beständig ausgebaut wird. Wir konnten in der Eröffnungsrede zur Mitgliederversammlung von Uwe Mertin mit Genugtuung hören, dass dies nicht nur eine einseitige Wahrnehmung ist.

Traditionell ist hierfür aber auch das gebündelte Engagement, das in unserem Club geleistet wird. Ohne die Arbeit von Typ-Experten, Stammtisch- und Sektionsleitern, Treffen-Organisatoren, Clubmagazin- und Homepage- Redaktion und schließlich auch dem Alt-Opel-Fan und Mitglied ist die Leistung unseres Clubs undenkbar!

Der gemeinsame Einsatz für die Marke Opel, die Erhaltung unserer wunderbaren Fahrzeuge und die Aufarbeitung der Historie sollen auch in der Zukunft unseren Club auszeichnen.

Für die von Euch geleistete Arbeit, die Ihr für unseren Club leistet, möchte ich an dieser Stelle schon traditionell meinen herzlichen Dank aussprechen für ein einzigartiges Jahrestreffen, viele tolle Typgruppentreffen, Messestände und Regionaltreffen, für ein fantastisches Heft , eine neuentwickelte und herausragende Homepage, eine unendliche Hilfsbereitschaft  der Typreferenten und und und.

Zum Ende eines ereignisreichen Alt-Opel-Jahres 2016 gebührt gerade auch dem „normalen“ Mitglied unserer Alt-Opel IG unser herzlicher Dank für die langjährige Treue.

Ich wünsche Euch und Euren Familien ein fröhliches Weihnachtsfest, einen tollen Jahreswechsel und ein gesundes und glückliches, ein pannenfreies und ereignisreiches Alt-Opel Jahr 2017!


Heiner Schnorrenberg

Mitglied des Vorstandes der Alt-Opel IG von 1972 e.V.

…und denkt auch in 2017 daran: rücksichtsvolles Fahren ehrt den Opelfahrer!


Editorial der Clubzeitschrift 5/2016

Opelfreundschaft hält länger.

Die ist auf Stahl gebaut

feck_copyrSo ähnlich lautete in den 60er Jahren einmal eine Werbebotschaft für den Opel Rekord C.

Heute möchte ich auf eine Club-Publikation eingehen, die wir gut kennen, aber oft viel zu

wenig nutzen: die Mitgliederliste. Neulich las ich in einem ALT-OPEL-Forum den Wunsch, eine Liste

der Forumsmitglieder zu schaffen, die bereit sind, anderen Forumsmitgliedern in der jeweiligen Region zu helfen – eine Idee, die beider ALT-OPEL IG schon seit Jahren erfolgreich umgesetzt ist. Der Zusammenhalt, das Miteinander in der ALT-OPEL IG ist ein immer aktuelles Thema – man kennt sich, man vertraut sich, man hilft sich.

Einige persönliche Beispiele möchte ich hier nennen - wie die Erstbesichtigung eines interessanten Opel- Alltagsfahrzeugs in knapp 600 Kilometern Entfernung (Oberbayern), welche durch ein Mitglied sofort erledigt wurde (mit dem telefonischen Hinweis darauf, dass sich meine Anreise nicht lohne).

Die spontane Unterstützung von Stammtischkollegen als Organisationsteam bei der Umsetzung

eines Typgruppentreffens. Ein 90 Kilometer vom Pannenort entfernt wohnender Opel-Händler in Franken bot mir während einer Dienstreise die sofortige Abholung, Reparatur und Ersatzteilbeschaffung für mein Fahrzeug an.


Auch die Einladung eines ALT-OPEL IG Mitglieds aus Norwegen, das einen Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis für die gesamte Reisegruppe werden ließ, gehört dazu. All dies sind Punkte, die unsere Gemeinschaft für mich zu etwas Besonderem machen – daher

der Hinweis: einfach in die Mitgliederliste schauen und einen ortsnahen Clubkollegen anrufen, wenn irgendwo der „ALT-OPEL-Schuh drückt“.


Etwas ganz Besonderes haben wir auch in dieser Ausgabe des Zuverlässigen für euch: ein Interview von Stefan Heins mit Opel-CEO und ALT-OPEL-Fan Dr. Karl-Thomas Neumann!


Bis zur Mitgliederversammlung in Rüsselsheim wünsche ich Ihnen und Euch eine gute Zeit

und freue mich auf ein Wiedersehen am 29. Oktober.


Udo Feck *3195

Mitglied des Vorstandes der ALT-OPEL IG von 1972 e.V.

Editorial der Clubzeitschrift 4/2016

Dauerbrenner

p1000719_800_01Auch ich habe als pflichtbewusster Ehemann im Haushalt verantwortungsvolle Aufgaben übernommen. So war es mir dieser Tage wieder vergönnt mich um den Müll zu kümmern. Was den „gelben“ Müll betrifft fiel mir auf, was wir so alles der Wiederverwertung zuführen: Verpackungsmaterial, Papier, Kleidung, Blech, Batterien, Glas und ich-weiß-nicht-alles. Nur eines recyclen wir nicht: Unsere Autos. Unser GT ist inzwischen 46 Jahre alt, der Diplomat auch schon 40. Und das sind noch nicht einmal besonders lange Nutzungszeiten eines Produkts, das oft schon nach wenigen Jahren als Müll angesehen wird, meist mangels ausreichender Vorsorge oder Wartung. Viele unserer Clubmitglieder fahren Oldtimer, die doppelt so alt oder noch älter sind als unsere zu Hause. Das hätte sich von den Herstellern damals niemand träumen lassen! Die wollten doch gerne schnell dem gleichen Kunden das Nachfolgemodell verkaufen – war aber nix. Stattdessen kamen plötzlich ein paar Verrückte auf die Idee, die alten Kisten am Laufen zu halten. Da wird ein Motor grundlegend überholt, eine Lichtmaschine mit neuen Kohlen versehen oder das Interieur wieder fein herausgeputzt; Fahrwerksteile werden gestrahlt und neu beschichtet, ebenso der Unterboden. Da wird nichts wiederverwertet, es wird  weiterverwendet! Ich bin nicht der Ökonom, der dazu eine Umweltbilanz erstellen kann, aus der hervorgeht, welche Ressourcen dadurch gespart werden. Aber ich behaupte, das wird schon allerhand ausmachen. Dazu trägt jeder Einzelne von uns bei und das ist gut so. Wesentliche Unterstützung dafür erhalten wir nicht nur durch die guten Kontakte und das geballte Wissen in diesem Club, auf die ich an dieser Stelle schon oft eingegangen bin. Auf politischem Weg ebnet uns darüber hinaus unser Dachverband, der DEUVET, seit 40 Jahren den Weg. Die Einführung des H-Kennzeichens mit den Vorteilen für die so registrierten Fahrzeuge, die Befreiung von der Plakettenpflicht in Umweltzonen, die Ausnahmen von der Abgasuntersuchung, die Schaffung des 07er Kennzeichens, aktuell die Bemühungen um eine Verlängerung der Intervalle für die Hauptuntersuchung, alles das kann der DEUVET sich auf die Fahne schreiben. Und dieser DEUVET feiert Anfang Oktober in Ladenburg sein großes Jubiläum! Diese Gelegenheit möchte ich nutzen um allen dort zu danken, die sich seit Jahrzehnten für sämtliche Belange der Oldtimerszene und unsere Interessen einsetzen. Gleichzeitig gratuliere ich zu diesem Jubiläum und wünsche einerseits allen Beteiligten eine großartige Feier, andererseits allen in der Oldtimerszene, dass uns diese Unterstützung auch noch viele weitere Jahrzehnte erhalten bleibt.
Gute Fahrt!
Ihr und Euer Lothar Rindt
Mitglied des Vorstands der ALT-OPEL IG von 1972 e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

Editorial der Clubzeitschrift 3/2016

Service

Iheinerst im Marketingdeutsch der Begriff für etwas, was man für einen guten Freund erledigen würde.
Früher hat man so etwas als Kundendienst oder Freundschaftsdienst bezeichnet. Genau das war der Gedanke, der im Jahr 1972 bei der Gründung der Alt-Opel Interessengemeinschaft im Vordergrund gestanden hat. Heute ist dieser Service immer noch die Leitidee in unserem Club, wenn auch in deutlich anderen Dimensionen als in der Vergangenheit.
Schon allein die Mitgliederzahl von über 2300 lässt den Schluss zu, daß heute eine straff geführte Organisation zur Bewältigung unserer Clubaufgaben nötig ist. Vorbildlich für andere Oldtimerclubs wurden bei uns schon vor über 40 Jahren die Typgruppen mit den entsprechenden Experten eingeführt.
Konnte die damalige Korrespondenz noch per Brief und Post bewerkstelligt werden, so ist im heutigen Zeitalter von Internet und E-Mails die rationelle Abarbeitung von Ersatzteilanfragen, technischen Hilfestellungen usw. unerläßlich. Gerade die Verschiebung der Dimensionen aber bedeutet heute mitunter eine Arbeitsbelastung, die an der Grenze zum ehrenamtlichen Freundschaftsdienst ist. Gab es früher ein Oldtimermagazin im deutschsprachigen Raum, so ist es heute etwa ein Dutzend – mit vielen Redakteuren, die gerne auf unsere Bereitschaft zurückkommen, einen alten Opel für Tests und Präsentationen bereitzustellen. Wurde unser schönes Hobby früher von einigen wenigen Bastlern betrieben, so kümmert sich heute eine weiterhin wachsende Branche um unsere Fahrzeuge (oder Stehzeuge) - und fragt häufig um unseren Rat hinsichtlich Restaurierung, Teilebeschaffung usw.
Und nicht zuletzt trägt unsere Präsenz in nahezu allen Oldtimerzeitschriften mit der Nennung unserer Typreferenten natürlich dazu bei, daß wir bei Fahrzeugverkäufen behilflich sein sollen. Das alles tun wir natürlich gerne – auch in Zukunft. Es würde uns allerdings freuen, hierfür häufiger mal ein „Dankeschön“ zu hören. Und das akzeptiert wird, dass alle diese Leistung ehrenamtlich erbracht werden. Wie für gute Freunde eben!
Das gilt früher wie heute: Rücksichtsvolles Fahren ehrt den Opelfahrer.
Ihr und Euer
Heiner Schnorrenberg
Mitglied des Vorstands der ALT-OPEL IG von 1972 e.V.

 

 

Editorial der Clubzeitschrift 2/2016

Auf nach Bad Waldsee

Liebe ALT-OPEL Freunde, vor uns liegt wieder das schönste verlängerte Wochenende des Jahres. Vom 5. bis zum 8. Mai werden ALT-OPEL-Enthusiasten aus vielen Ländern nach Bad Waldsee reisen. Eine Tradition, die mit dem Gründungstreffen 1972 in Oberursel begann und ihre Fortsetzung in einem zunächst zweitägigen, dann drei- und ab 1975 in einer viertägigen Veranstaltung fand. Diese Historie beizubehalten hat in den letzten Jahren große Kraftanstrengungen gekostet. Musste früher verhandelt werden, in welchem Jahr ein Stammtisch, eine Sektion oder auch einzelne engagierte Mitglieder ein Treffen ihrer/ seiner Heimatregion ausrichten „darf“, so stand es für 2015 und 2016 jeweils „auf Messers Schneide“, ob überhaupt ein ALT-OPEL-Jahrestreffen stattfindet. Wir haben uns in diesen beiden Jahre jeweils für eine Notlösung entschieden.
Unser ganzer Dank geht an Thomas Bernhardt, der sofort bereit war, alle organisatorischen Vorbereitungen vor Ort mit seinem Team in Angriff zu nehmen. Das heißt in diesem Fall: eine funktionierende Infrastruktur (Museum, Halle, Catering etc.) wird genutzt und damit der Organisationsaufwand verringert. Dass man bei einem so kurzfristig organisierten Treffen natürlich nicht alle Leistungen eines langfristig geplanten Jahrestreffens erbringen kann, liegt auf der Hand.
Besonders groß ist dieser Aufwand bei der beliebten Ausfahrt am Freitag – hier müssen nicht nur die Streckenführung, das Mittagessen, Eintrittspreise in Museen bzw. Parks verhandelt werden - auch das Orga-Team ist ständig unterwegs, um die Fahrzeuge auf der richtigen Strecke zu halten und einzuweisen. Ganz oben steht die Genehmigung der Veranstaltung durch die örtlichen Behörden.
Bei jedem Landkreis, jeder Stadt, die durchfahren wird, muss eine Ausfahrt von mehr als 30 Fahrzeugen angemeldet und genehmigt werden. In einigen Regionen muss sogar die gültige Haftpflichtversicherung für jedes teilnehmende Fahrzeug gegenüber den Behörden nachgewiesen werden. Auch die Verkehrslage am jeweiligen Veranstaltungsort muss beachtet werden – oftmals legt man mit dem Start einer Ausfahrt den gesamten Durchgangsverkehr in einer Stadt still. Den Veranstalter trifft dann auch noch die Haftungsfrage – selbst bei unserem Jahrestreffen in Bad Waldsee wurde die Unterzeichnung einer entsprechenden Veranstaltererklärung von uns verlangt. Natürlich ist eine Ausfahrt bei zukünftigen Jahrestreffen wünschenswert, sie muss aber auch machbar sein!
Am Freitag des Jahrestreffens können viele touristische Ziele besucht werden zum Beispiel auch die vom Orga-Team vorgeschlagenen. Hier lädt das das Museum von Fritz B. Busch in Wolfegg, das Dornier und Zeppelin-Museum in Friedrichhafen, das Ravensburger Spiele-Museum, das private Opel-Museum unseres Mitglieds Matthias Mutter in Bermatingen oder die Altstadt von Bad Waldsee und natürlich auch das Hymer-Museum zu einem Besuch ein. Ansonsten bleibt aber alles wie gehabt: vom Begrüßungstag über den Typgruppenabend, die Teilebörse und den Festabend – es liegen alle Voraussetzungen vor, dass auch aus dem 45. Jahrestreffen in Bad Waldsee ein tolles Treffen wird.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen in Bad Waldsee.
Ihr und Euer Udo Feck
Mitglied des Vorstands der ALT-OPEL IG von 1972 e.V.

 

 

Editorial der Clubzeitschrift 1/ 2016

Anders als erwartet

Jeder von uns hat schon einmal etwas gekauft, das er bereut. Mit dem Gefühl der Reue kommen gleichzeitig die Gewissensbisse, und dabei spielt keine Rolle, ob man ein gebrauchtes Ersatzteil für 10 € gekauft hat oder sein komplettes Traumauto für 100.000 €. Das Ding ist ganz einfach nicht so, wie man es erwartet hat. Vielleicht passt das erworbene Zubehör nun doch nicht so optimal zum Auto, wie man es sich vorgestellt hat oder der Wagen in angepriesenem Originalzustand stellt sich nachträglich als überlackiert oder teilerneuert heraus. Manchmal meint man in der Hitze des Gefechts, zum Beispiel auf einer Messe, man dachte, man wollte etwas haben. Aber schon bald realisiert man, dass das wohl doch ein Schnellschuss war. Nun gilt es zu entscheiden, was man mit dem Ding machen soll, mit einem Anbauteil oder mit einem Teilespender. Genauso kommt vor, dass man erst später erkennt, man hat wesentlich zu viel bezahlt für seine Neuerwerbung. Möglicherweise ist es ein großartiges Auto und man wollte es um jeden Preis haben oder nachträglich stellt sich heraus, dass der Preis nicht der Bewertung entsprach – oder umgekehrt. Wie auch immer: Reue und Gewissensbisse bleiben.Der beste Weg um so etwas zu vermeiden ist seine Hausaufgaben vorher p1000719_265zu machen. Je mehr man sich vorher mit der Materie beschäftigt, umso weniger läuft man Gefahr seine Entscheidung zu bedauern. Mit ein paar Tagen investierter Zeit lassen sich solche Folgen vermeiden. Das gilt natürlich auch für die damit verbundenen Kosten. Die Neuerwerbung muss nicht unbedingt mehr Arbeit und mehr Kosten verursachen als vorgesehen! Nochmal: Die Vorarbeit ist wichtig. Dann kann man feststellen: Ist alles dran? Wie ist die Ersatzteillage? Was kostet es ganz oder teilweise zu restaurieren? Welche Arbeiten kann ich selber ausführen? Oder ist es besser ein schon restauriertes Fahrzeug zu suchen? Steckt man erst einmal mitten in einem Projekt, fällt einem manches schon leichter, weil man das Licht am Ende des Tunnels schon sehen kann. Werden einen mit all den gemachten Erfahrungen nochmal Reue und Gewissensbisse überkommen? Vielleicht. Wer Autos mag, Oldtimerliebhaber ist und sich an seinem Hobby erfreut, der wird alles genau so wieder machen. Obwohl er es doch besser weiß. Wer es tatsächlich besser weiß, das sind unsere Typreferenten. Von Nähmaschinen bis zu Youngtimern: Für alles, was Opel hergestellt hat, findet man in unseren Reihen einen Spezialisten. Den kann man ansprechen und der hat auf die Fragen eine Antwort parat. Das heißt nicht, dass die Typreferenten unsere Hausaufgaben machen, aber abschreiben darf man bei ihnen. In diesem Sinne: Gute Fahrt!
Ihr und Euer Lothar Rindt
Mitglied des Vorstands der ALT-OPEL IG von 1972 e.V.  

 

 

Editorial der Clubzeitschrift 6/ 2015

440 Seiten…

heiner

…umfasst der Jahrgang 2015 unseres Clubmagazins „Der Zuverlässige“, dessen „Weihnachtsausgabe“ hiermit vorliegt. Wir haben noch nie in unserer langen Clubgeschichte von über vier Jahrzehnten mehr zu berichten gehabt über Treffen und unser Clubleben, über Technik, Historie und die Leistungen unserer weltweit größten Gemeinschaft von Opelfahrern! Und das inzwischen sogar in Farbe. Natürlich hat sich hierfür unser Redakteur Stefan Heins ganz schön ins Zeug gelegt, aber auch die „Lieferanten“ der Beiträge für unser Magazin leisten hierfür eine vorbildliche (Club-) Arbeit, von der wir alle etwas haben.  Auch im vorliegenden Heft wird deutlich, wie viel Enthusiasmus und Kompetenz in unserem Club „zu Hause“ sind. Mehr Opel gibt´s so qualifiziert nirgendwo! Dies drückt sich auch in der Verbundenheit zu unserem Mutterhaus in Rüsselsheim aus. Die gegenseitige Unterstützung konnte in diesem Jahr noch einmal intensiviert, die Zusammenarbeit vertrauensvoller denn je gestaltet werden. Einen besonderen Vorteil aus dieser Konstellation erhalten Mitglieder der Alt-Opel IG in Form einer Vergünstigung auf das neu geschaffene Zertifikat von Opel-Classic, hier wird der genaue Auslieferungszustand unserer Fahrzeuge detailliert dokumentiert. Siehe Seite XX. Auch in diesem Jahr fand unsere Mitgliederversammlung auf Einladung von Opel Classic in Rüsselsheim statt, diesmal direkt in der Unternehmenszentrale. Wir bedanken uns hierfür ganz herzlich bei Opel Classic und sagen vielen Dank an alle aktiven Mitglieder, die der Einladung hierzu gefolgt sind und den kompletten Vorstand bestätigt haben. Unser Ziel ist, die Alt-Opel IG zuverlässig in die Zukunft zu führen! Ein spannendes Alt-Opel-Jahr liegt nunmehr hinter uns. Kein Jahr wie jedes andere, da wir keinen Ausrichter für unser wichtigstes Ereignis, unser traditionelles Jahrestreffen hatten.  Wir haben einen neuen Weg eingeschlagen und ein Modell entwickelt, wie in solchen Fällen zukünftig dieser Event (so auch im kommenden Jahr in Bad Waldsee)  sichergestellt werden kann. Klar ist, dass es aber auch weiterhin nicht ohne das Engagement aktiver Mitglieder gehen kann.  Hierfür und für die von Euch an anderer Stelle geleistete Club-Arbeit, die Ihr unentgeltlich leistet, möchte ich an dieser Stelle schon traditionell meinen herzlichen Dank aussprechen. Ich wünsche Euch und Euren Familien ein fröhliches Weihnachtsfest, einen tollen Jahreswechsel und ein gesundes und glückliches, ein pannenfreies und ereignisreiches Alt-Opel Jahr 2016! …und denkt auch in 2016 daran: rücksichtsvolles Fahren ehrt den Opelfahrer!
Heiner Schnorrenberg
Mitglied des Vorstands der ALT-OPEL IG von 1972 e.V.

 

 

Editorial der Clubzeitschrift 5/ 2015

Liebe ALT-OPEL-Freunde,

Udo 640

gerne denke ich an die in zahlreichen besuchten Treffen und Ausfahrten im Jahr 2015 zurück – doch auch diese Saison geht mit großen Schritten ihrem Ende entgegen. Zeit für einen kleinen Rückblick mit Ausblick auf das nächste Jahr, Zeit für die ein oder andere Revision, Zeit für die organisatorischen Themen in der ALT-OPEL IG.
Organisatorisch ist auch in diesem Jahr bereits eine Menge für unser Jahrestreffen in Bad Waldsee zu erledigen. Mittlerweile hat ein Ortstermin von Matthias W. Goebel, Thomas Bernhardt und seinen Kollegen in Bad Waldsee stattgefunden. Mit dem Hymer Museum wurden etliche wichtige Details vereinbart. Auf der Mitgliederversammlung in Rüsselsheim werden die Organisatoren ausführlich zu diesem bevorstehenden Treffen berichten.
Was die Jahrestreffen der nächsten Jahre angeht, so gibt es mittlerweile Interessenten. Weiterhin bin ich aber für jeden Vorschlag von Euch dankbar, welcher uns hilft, diese schöne Tradition fortzuschreiben. Auch die Zusammenarbeit mit dem OCCF wird fortgesetzt: für das Jahr 2016 ist das zweite gemeinsame Treffen im Colmar geplant.
In den letzten Monaten gab es zahlreiche Ereignisse, die in diesem Heft ihren Platz finden. Im Rückblick auf die vergangene Saison gab es einen ganz besonderen Termin für die Kadett B-Fahrer in der ALT-OPEL IG: die Jubiläumsveranstaltung (zum 50.) der Adam OPEL AG in Rüsselsheim und auf dem Weingut Schloss Westerhaus der Familie von Opel. Kein Geringerer als Herr Dr. Karl-Thomas Neumann stellte uns bereits drei Monate vor der Händlerpremiere den neuen OPEL ASTRA K dort vor – drücken wir der Adam OPEL AG die Daumen, dass dieser „Quantensprung“ auch in den Verkaufszahlen deutlich zu spüren ist.
Auch die September-Teilebörse in Rüsseleheim fand wieder großen Anklang in der gesamten ALT-OPEL-Szene. Insbesondere in der Vorkriegsfraktion tut sich viel in dieser Richtung: Es wird fleißig restauriert und insbesondere schieben bereits neue Mitglieder schon Nachfertigungsaktionen an – weiter so!
Nicht nur im aktuellen Heft, sondern auch in den geplanten Sonderheften werdet ihr wieder umfassend informiert. Wir widmen den schönen Fahrzeugen der „Panorama-Ära“ ein eigenes Heft. Am 24. Oktober sehen wir uns wieder zur Mitgliederversammlung der ALT-OPEL IG in Rüsselsheim. Bis dahin wünsche ich Euch eine schöne Zeit und eine gute Anreise.
Ihr und Euer Udo Feck
Mitglied des Vorstandes der ALT-OPEL IG von 1972 e.V.

 

 

Editorial der Clubzeitschrift 4/ 2015

Wie geht es weiter?


In dieser Ausgabe wird über unser diesjähriges Jahrestreffen in Speyer berichtet. Auf Einzelheitenp1000719_265 und Höhepunkte will ich an dieser Stelle nicht eingehen. Diese Veranstaltung hatte sich ja erst in letzter Sekunde so ergeben, weil sich zunächst kein Ausrichter gefunden hatte. So hat der Vorstand dieses Jahrestreffen selbst in die Wege geleitet. Glücklicherweise hatte sich mit Matthias W. Goebel, der auch der Ideengeber war, anschließend jemand gemeldet, der als Koordinator das Organisationsteam leitete. Auch die Zusammensetzung des Teams ergab sich erst später. Sehr beeindruckend war, dass sich hier einige unserer Freunde zur Mitarbeit bereit erklärten, die schon im Vorjahr in Wetzlar dazu gehörten.
Das muss Ihnen damals also Spaß gemacht haben! So konnten 420 Fahrzeuge mit über 700 Teilnehmern bestens versorgt werden. Alles war durchorganisiert, hat gut geklappt und keinerlei Grund zu Beschwerden gegeben. Es war ein tolles Treffen an diesem interessanten Tagungsort. Auch die Umgebung bot allerhand Abwechslung; der Rhein und die Speyerer Innenstadt waren bequem mit Spaziergängen innerhalb von nur fünf Minuten zu erreichen. Jetzt kommt der Haken an der Sache: Leider hat sich auch für 2016 kein Ausrichter gefunden, obwohl der Vorstand mit einigen Interessenten in regelmäßigem Kontakt steht. Konkret ist aber nichts davon geworden. So hat also wieder der Vorstand Verbindungen spielen lassen und sich für das Hymer-Museum in Bad Waldsee entschieden; 2016 fahren wir also ins Allgäu. Thomas Bernhardt wohnt dort und ist nun bemüht Helfer zu finden, die ihn bei der Organisation und beim Ablauf unterstützen wollen. Das ist eine interessante und vielseitige Aufgabe. Wir alle freuen uns schon jetzt auf diese schöne Gegend. Bitte tragt dazu bei, dass auch dieses Treffen in guter Erinnerung bleibt!
Und wie geht es in den folgenden Jahren weiter? Das wissen wir leider noch nicht, lautet die ehrliche Antwort. Wir stehen in Kontakt zu einigen Mitgliedern, die ihre Ideen vorgetragen haben. Einiges hat sich aus ganz unterschiedlichen Gründen schon wieder zerschlagen, bevor mehr daraus werden konnte, anderes ist noch nicht über das Stadium einer Idee hinaus gekommen. Fest steht aber eines: Der Vorstand kann nicht immer einspringen und etwas aus dem Boden stampfen in der Hoffnung, dass sich anschließend schon irgendjemand melden wird, der die Arbeit vor Ort abwickelt, Fäden zieht und organisiert. Wir brauchen Planungssicherheit, aber die haben wir zurzeit nicht.
Also: Wer eine Idee hat, sollte sich bitte bei uns melden. Kein Gedanke wird so abwegig sein, dass man ihn nicht zu Ende denken sollte. Wir werden jede Idee und jeden Vorschlag aufnehmen und prüfen. Schließlich wollen wir Ihnen und Euch auch künftig derartige Treffen bieten. Dabei unterstützen wir Euch natürlich; das fängt schon mit dem administrativen Aufwand bei der Anmeldung an. Gute Fahrt!
Ihr und Euer
Lothar Rindt
Mitglied des Vorstandes der ALT-OPEL IG von 1972 e.V.

 

 

Editorial der Clubzeitschrift 3/ 2015

Preisblase?

heiner

Ein Commodore-B GS/E Coupé für knapp fünfzehntausend Euro ist eigentlich nicht sehr ungewöhnlich. Wenn es sich um ein hervorragend erhaltenes oder restauriertes Exemplar handelt. Sind aber die Radläufe rundgespachtelt und fehlen dort die Zierleisten , der Lack ist vor kurzem in beachtlich dicker Schichtstärke aufgetragen worden und die Innenausstattung ist zusammengewürfelt und stammt aus anderen Modellen – dann versucht ein Anbieter auf der Techno-Classica in Essen, einen solventen Käufer zu finden, für den der Kauf des Zustand-Vier-Commodore „Peanuts“ gegenüber den anderen dort üblichen Offerten darstellt. Was ist da los? Tatsächlich scheint die Welle der Oldtimerpreise auch unsere Marke erreicht zu haben, in einer Top-Ten-Statistik über die größten Preissteigerungen der Oldtimerbranche ist Opel gleich mit drei Modellen vertreten.
Und was bedeutet das? Nicht nur, dass der Käufer eines Opel Old- oder Youngtimers tiefer ins Portemonnaie greifen muss, sondern auch, dass die Anschaffung des entsprechenden Opelmodells wegen eines begrenzten Budgets eventuell sogar unmöglich geworden ist. Was des einen Leid ist, ist aber naturgemäß des anderen Freud´. So erzielt der Verkäufer einen Preis, der inzwischen dem anderer Marken und vergleichbaren Modelle hinsichtlich Leistung und Größe entspricht. Die Marke Opel wird also nicht nur in der aktuellen Produktpalette als stärker und wertiger wahrgenommen. Konkret bedeutet ein originalgetreuer Kadett-C GT/E unter 25.000 Euro (ungefähr fünfzigtausend D-Mark!) ein Schnäppchen, das in den einschlägigen Online-Märkten nur wenige Tage angeboten wird. Die unumstritten gute Aussicht, die sich aus dieser Entwicklung ableitet, liegt aber in der Hoffnung begründet, dass künftig keine guten Opel mehr als Teileträger ausgeschlachtet werden. Mir blutet das Herz, wenn ich im bekannten Online-Auktionshaus einen Commodore-B in zahlreichen Bildern sehe, dessen Einzelteile so angepriesen werden: „wenn das Spenderfahrzeug hervorragend erhalten ist, dann sind es natürlich auch die Teile, die Sie nun einzeln kaufen können“! Auch unsere Teilebörse in Rüsselsheim in immer größerer Dimension kann bei entsprechendem Angebot ein Zeichen dafür sein, dass Neuteile aus Altbeständen und Nachfertigungen an die Stelle von gebrauchten günstigeren Teilen treten. Außerdem lohnen hinsichtlich gestiegener Opel-Oldtimerpreise auch eher aufwändigere Karosseriearbeiten etc. Und die hätten dem eingangs erwähnten GS/E Coupé für das Geld durchaus gutgetan.
So war es einfach nur eine unrealistische Preisforderung – kein Wunder, dass der Wagen kurz vor Messeschluss immer noch angeboten wurde… Das aber kostet nichts: Rücksichtsvolles Fahren ehrt den Opelfahrer! Heiner Schnorrenberg
Mitglied des Vorstandes der ALT-OPEL IG von 1972 e.V.

 

 

Editorial Clubzeitschrift 2/2015

15 Jahre „Der Zuverlässige“

Udo 640Liebe Mitglieder der ALT-OPEL IG,
unser Clubmagazin der Zuverlässige ist jetzt 15 Jahre jung geworden -  das Jubiläum haben wir in der letzten Ausgabe ganz bewusst übersehen. Diese Erfolgsgeschichte wird natürlich mit unserem langjährigen  Redakteur Stefan Heins fortgesetzt. Zum Jubiläum gibt es eine Veränderung, die Euch schon beim Öffnen des Umschlags aufgefallen ist: ab sofort wird  das Heft farbig gedruckt.
Ein besonderes Glanzlicht in dieser neuen Ausgabe ist der  Artikel über den Kadett 4x4, der unter Beteiligung von Peter Hass (Opel-Motorsport) entstanden ist.
In der nächsten Zeit wird es auch andere Neuerungen geben - die Homepage erlebt ein "sanftes Facelift" durch Matthias M. Göbel - kein komplettes "Relaunch", sondern hier und dort eine kleine Anpassung, wo es sinnvoll ist. Auch die Einrichtung einer "ALT-OPEL IG-App" für Smartphones wird derzeit diskutiert - lasst Euch überraschen. Vielleicht kann man dann auch im Kreise der ALT-Opelaner wieder das aktuelle „OH!" hören.
Der Kalender ist jetzt mehr und mehr mit Terminen gefüllt. Die "ALT-OPEL IG Teilebörse" in Rüsselsheim machte wieder einen glanzvollen  Aufschlag. Sie wird mehr und mehr als DER Ersatzteiltermin der kompletten ALT-OPEL-Szene angesehen. Genau diese Wahrnehmung unseres Clubs konnte ich vor kurzem durch ein neues Mitglied erfahren. Seit den 80er Jahren fährt er schon  ALT-OPEL, konnte aber erst jetzt durch die überzeugende Darstellung  unserer Mitglieder für unseren Club gewonnen werden - ich sage: herzlich willkommen!
Lange ist es nicht mehr hin bis zu unserem ALT-OPEL Jahrestreffen. Ich  freue mich schon riesig auf das Wiedersehen mit Euch und hoffe, dass der Rekord bis zum 14. Mai reisefertig ist und mir eine Anreise mit  dem Alltags-Omega diesmal erspart bleibt.

Bis bald in Speyer und eine gute Anreise wünscht Euer

Udo Feck *

PS: noch ein Hinweis zum Jahrestreffen - bitte habt Verständnis dafür, dass die vergünstigte Startgebühr nur für Mitglieder der ALT-OPEL IG gilt. Wer Mitglied eines befreundeten ALT-OPEL Clubs ist, der zahlt bitte die volle Startgebühr.

 

 

Editorial Clubzeitschrift 1/2015

Ü80

Lothar-100Zu Anfang des vergangenen Jahres konnte ich im Rahmen der Mitgliederbetreuung eine Dame begrüßen, die sich erst jetzt, im zarten Alter von 82 Jahren, entschlossen hat unserem Verein beizutreten, obwohl wir ihr schon länger ein Begriff sind. Das ist ein Alter, in dem andere dieses rostige Hobby schon längst aufgegeben und ihren Blaumann an den Nagel gehängt haben! Gelegentlich erreichen mich Kündigungen mit der Begründung, dass man aus Altersgründen austritt. Manch einer ist zu dem Zeitpunkt wesentlich jünger als unser Neumitglied. Respekt also und noch viele schöne Jahre in unserem Verein! Nun tut es mir natürlich Leid um jeden, der unseren Kreis freiwillig verlässt. Dabei geht es mir in erster Linie noch nicht einmal um den wegfallenden Mitgliedsbeitrag und die damit verbundene Verringerung der Einnahmen, das wäre naheliegend. Nein, viel schlimmer noch: Was verloren geht mit all denen, die sich aus ihrer Garage zurückziehen, ist das Wissen, über das sie verfügen! Damit meine ich in erster Linie natürlich opelspezifische Zusammenhänge, aber auch die vielen allgemeinen Tricks und Kniffe, die unsereins nur staunen lassen, wenn man sie vorgeführt oder erklärt bekommt. Dieses Wissen sollten wir erhalten! Dafür gibt es verschiedene Wege: Schreiben zum Beispiel. So wie einige in dieser Zeitschrift Reparaturanleitungen veröffentlichen oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. So etwas muss ja nicht immer vom Typreferenten kommen! Es muss auch nicht perfekt ausformuliert sein.Stefan Heins ist unser Profi dafür – das sieht man immer wieder an dieser Zeitschrift – und kann notfalls nachbessern. Eine gute Möglichkeit ist auch, wie bereits praktiziert, ein persönliches Gespräch, das man aufzeichnet und auswertet. Davor muss niemand Hemmungen haben. Bitte macht mit und bringt Euch hier ein – Eckhart Bartels, ein Mann der ersten Stunde, hat mit dem Thema Historie einen ähnlichen Einstieg vorgemacht. So perfekt muss aber niemand sein, denn jeder Jeck ist anders. Was zählt, ist das Ergebnis. Damit pflegen wir letztendlich auch die Traditionen unseres Vereins und nebenbei die der Marke Opel. Jede Eurer Ideen zählt und ist es wert geprüft zu werden – Erfahrungen, Erlebtes, Geschichte und Geschichten aller Art. Darüber hinaus verschwinden mit den langjährigen Mitgliedern auch die bestehenden Kontakte. Aus den Augen, aus dem Sinn. Es gibt aber auch Fälle, da wird jemand, weil er nicht mehr so mobil ist, von Freunden zum Stammtisch abgeholt. Niemand ist daran gehindert das auch so zu machen. Also: Bleibt dabei und lasst uns an Eurem Wissen teilhaben!
Gute Fahrt!
Ihr und Euer Lothar Rindt
Mitglied des Vorstandes der ALT-OPEL IG von 1972 e.V.

 

 

Editorial Clubzeitschrift 6/2014

Alle Jahre wieder…

heiner-100

…findet unsere Mitgliederversammlung – inzwischen schon traditionell – in Rüsselsheim statt.    Gerne sind wir der Einladung von Opel Classic/ Uwe Mertin gefolgt und konnten die Werkskantine des Internationalen Technischen Entwicklungszentrums für unsere Versammlung nutzen. Vielen Dank hierfür! Zahlreiche Mitglieder sind der Einladung gefolgt und konnten sich beteiligen an engagierten Diskussionen und interessanten Gesprächen. Typisch für unseren Club ist die freundschaftliche Atmosphäre, in der unsere Jahreshauptversammlung stattfindet. Von der Ankunft am Freitagabend bis zur Verabschiedung am Sonntagmorgen nutzen alle das letzte große Clubtreffen eines jeden Jahres für Benzingespräche, Erfahrungsaustausch und gegenseitige Hilfestellung. Highlights sind auch die Abende an der inzwischen gut bewirtschafteten Hotelbar. So soll das sein – und so soll das bleiben. Wir vom Vorstand sehen uns angesichts dieses harmonischen Treffens in unserer Arbeit bestätigt. Das soll allerdings nicht heißen, dass wir „unser Ding“ machen und dies lediglich von Euch abnicken lassen. Wir verstehen den Dialog mit Euch als wichtiges Instrument der Vereinsführung. Wir sind auf stetige Anregungen und Tipps von Euch angewiesen, wollen wir unsere Alt-Opel IG erfolgreich und zuverlässig in die Zukunft führen. Im neugestalteten Impressum findet Ihr nun in übersichtlicherer Form die Kontaktdaten des Vorstandes, der Redaktion für Heft und Homepage und so weiter. Bitte macht Gebrauch hiervon und sendet Eure Beiträge und Anregungen, aber auch konstruktive Kritik an die entsprechenden Adressaten! Hierfür und für die von Euch geleistete Arbeit, die Ihr unentgeltlich für unseren Club leistet, möchte ich an dieser Stelle schon traditionell meinen herzlichen Dank aussprechen. Auch am Jahresende 2014 können wir zufrieden zurückblicken auf ein wunderbares Jahrestreffen, viele tolle Typgruppentreffen, Messestände und Regionaltreffen, auf ein fantastisches Heft und eine unendliche Hilfsbereitschaft  der Typreferenten. Ohne Euch würde so mancher Alt-Opel nicht aus der Garage herauskommen. Versprechen möchte ich an dieser Stelle eine bald wesentlich verbesserte Homepage hinsichtlich  Aktualität und Übersichtlichkeit. Aber gerade auch dem „normalen“ Mitglied unserer Alt-Opel IG gebührt Dank für die teilweise seit mehreren Jahrzehnten gehaltene Treue. Ich wünsche Euch und Euren Familien ein fröhliches Weihnachtsfest, einen tollen Jahreswechsel und ein gesundes und glückliches, ein pannenfreies und ereignisreiches Alt-Opel Jahr 2015!
Heiner Schnorrenberg
Mitglied des Vorstandes der ALT-OPEL IG von 1972 e.V.

P.S.: …und denkt auch in 2015 daran: rücksichtsvolles Fahren ehrt den Opelfahrer!

 

 

 Editorial Clubzeitschrift 5/2014

Liebe Alt-Opel-Freunde,

   Udo_100die Saison 2014 ist jetzt auch schon Geschichte. Gerne denke ich an die Touren im Rekord C zurück. Im Frühsommer waren wir durchgehend im ALT-OPEL unterwegs. Eine Kurzbesichtigung unseres Veranstaltungsortes für das nächste ALT-OPEL Jahrestreffen stand auch auf dem Programm – über Speyer, Ilbesheim und Endingen ging es dann nach Schweigmatt – bei großer Hitze (über 35 Grad Celsius) erweist sich ein Dreiecks-fenster als Segen der Ingenieurskunst der automobilen Vergangenheit. Zwei Wochen Aufenthalt im Südschwarzwald und diverse Touren ins Elsass und in die Schweiz -„Rekord-Freude“ pur kam dabei auf. Nichts ist so beständig wie die Veränderung. Daher: unseren Dank an André Steden für die Unterstützung bei der Bearbeitung unserer Homepage und ein herzliches Willkommen an Matthias M. Göbel aus Dortmund (bitte nicht verwechseln mit Matthias Goebel aus Lauffen am Neckar - unser Beirat Finanzen). Die Vorstellung von Matthias findet ihr auf der Startseite.Wo wir gerade beim Heft sind - hier ein kurzer Blick auf die Glanzlichter dieser Ausgabe: 50 Jahre Opel Design - hier gibt es ganz exklusive Eindrücke aus dem Opel-Design-Center. Auch die KAD-Saga von Claudius Kahl sowie der Bericht über den Leata Cabalero (den kannten wir vor diesem Bericht auch noch nicht) werden Euch mit Sicherheit begeistern.    Auch die Anzahl unserer regionalen ALT-OPEL IG-Stammtische zeigt steil nach oben. Nach der Gründung eines neuen ALT-OPEL IG-Stammtischs in Braunschweig geht es munter weiter: der Stammtisch Österreich Ost in der wunderschönen Stadt Wien lädt uns zu einem Besuch ein. Dank der guten Zusammenarbeit mit der AOFVA weht jetzt auch hier „ALT-OPEL IG-Luft“. Ich wünsche beiden neuen Regionen auf der ALT-OPEL-Landkarte viel Erfolg! Am 18. Oktober ist es wieder soweit - unsere Mitgliederversammlung findet am Stammwerk in Rüsselsheim statt. Bis dahin ist noch viel Vorbereitungsarbeit zu leisten. Euch wünsche ich eine gute Anreise und hoffentlich bis dahin noch ein paar schöne sonnige Tage, in denen auch der ALT-OPEL wieder bewegt werden kann.
Viele Grüße
Euer Udo Feck
Mitglied des Vorstandes der ALT-OPEL IG von 1972 e.V

 

 

Editorial Clubzeitschrift 4/2014

Mittendrin

Anfang März findet regelmäßig die erste Teilebörse eines jeden Jahres in Rüsselsheim statt. Ersatzteile habe ich da noch nie gekauft, weil ich keine für meine Autos brauche: Der GT hat gerade mal 293.000 km hinter sich und der Diplomat erst 133.000, warum sollte da etwas kaputt gehen? Nicht umsonst klebt auf den Heckscheiben meiner Autos das Schild „Der Zuverlässige“. Aber allerspätestens beim Jahrestreffen im Mai wird mir bewusst, dass wir schon wieder mitten in der laufenden Oldtimersaison sind. Herzlichen Dank an dieser Stelle an das gesamte Team des Jahrestreffens! Ihr habt eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt und uns ganz nebenbei gezeigt, wie schön Wetzlar und die Umgebung sind. Die große Zahl der Teilnehmer und zusätzlich die vielen unangemeldeten Besucher am Samstag sind sicher die schönste Bestätigung für Euer Engagement. Dieses Mal hatte ich zur Vorbereitung auf die Sommermonate an den Autos einige Kleinigkeiten zu erledigen, aber nichts Gravierendes. Diese Arbeit macht sich jetzt bemerkbar: Die Autos laufen prima und wir haben vor allem bei schönem Wetter unsere Freude daran. So sind wir also hier und da unterwegs, manches Mal nur wenige Kilometer von zu Hause auf eine Stippvisite, und sehen uns gern mal andere Autos an. Wenn man dann noch mit anderen Oldtimerfreunden – gleich welcher Marke – ins Gespräch kommt, ist das meist ebenso interessant wie unterhaltsam. So wie letztens, als mir der Fahrer eines FMR Tiger 500, hinter dem ich schon auf der Autobahn hergefahren bin, erklärte, dass es von diesem Modell in unserem Kreis nur drei Stück gibt. Ganz nebenbei kam heraus, dass alle drei in seinem Eigentum stehen! Da lache und staune ich gleichzeitig. Ende Juni waren wir bei dem großartigen Klassikertreffen an den Opel-Villen in Rüsselsheim; im Juli fand ganz in unserer Nähe ein zwangloses Treffen auf der grünen Wiese statt und etwas später fuhren wir nach Wettenberg. Plötzlich aber wird im Rahmen einer Vorstandssitzung schon die nächste Mitgliederversammlung im Oktober besprochen. Die Organisation dieser Veranstaltung haben wir schon wieder hinter uns. Da merkt man wie die Zeit vergeht. Sicher nutzt auch Ihr diese Monate für solche Aktivitäten. Dabei kommen bestimmt auch ähnliche Begegnungen zustande wie die von mir beschriebene. Diese nutze ich immer gern um in ähnlicher Funktion wie ein Markenbotschafter Werbung für unseren Verein zu machen. Werbung, deren Erfolg sich nicht gleich messen lässt. Aber der Zugang an Neumitgliedern, der Euch durch die Veröffentlichung in dieser Zeitschrift bekannt gemacht wird, macht deutlich, wie attraktiv die Mitgliedschaft ist. Ich bin froh, dass ich einen kleinen Teil dazu beitragen und noch dazu auf die Unterstützung eines jeden von Euch bauen kann. In diesem Sinne wünsche ich Euch eine schöne Zeit.

Gute Fahrt!
Ihr und Euer Lothar Rindt
Mitglied des Vorstandes der ALT-OPEL IG von 1972 e.V.

 

 

Editorial Clubzeitschrift 3/2014

Das ist noch einmal gut gegangen!

Das Internationale Jahrestreffen der Alt-Opel IG liegt nun hinter uns. Ein ganz herzlicher Dank gebührt dem Organisationsteam um  Olaf Zimmer, das seine Arbeit für uns alle geleistet hat. Ehrenamtlich und ohne Bezahlung – versteht sich doch von selbst! Wirklich? An dieser Stelle habe ich vor zwei Jahren an unsere aktiven Mitglieder appelliert, einmal über die Ausrichtung eines Jahrestreffens nachzudenken und bei den zahlreichen Regionaltreffen unseres Clubs die Realisierbarkeit eines solchen Projektes zu prüfen. Kurzfristig haben sich Olaf Zimmer und sein Team bereit erklärt, uns in diesem Jahr nach Wetzlar einzuladen. Sie haben uns allen damit ein Geschenk gemacht, welches wir als Teilnehmer gerne angenommen haben. Dieses Geschenk besteht darin, uns die Möglichkeit zu geben, unser Hobby vier Tage lang zu feiern. Das Geschenk, unsere Freundschaften zu pflegen, die vielleicht schon viele Jahre bestehen und das Geschenk, neue Freunde kennen zu lernen. Das Geschenk, gemeinsam vier Oldtimertage zu erleben und den Besitzerstolz zu zeigen, womit man sich mitunter die letzten Jahre des Wiederaufbaus seines fahrbaren Untersatzes beschäftigt hat. Trotz zahlreicher Nachfragen und „Klinkenputzen“ des Vorstands und der Redaktion zeigt sich allerdings noch keine Lösung für die Ausrichtung unserer Jahrestreffen ab dem kommenden Jahr. Sollten wir etwa im nächsten Jahr nicht die Gelegenheit erhalten, im gewohnten großen Rahmen zusammen-kommen?
Das wäre sehr schade und wir vom Vorstand wollten uns keineswegs hiermit abfinden.
Nun haben wir in buchstäblich letzter Minute einen Weg gefunden, uns an einer hervorragenden Location mitten in Deutschland zu treffen und unsere Tradition des Internationalen Jahrestreffens nicht zu unterbrechen.
Das soll allerdings die Ausnahme bleiben:
Wer richtet unser Jahrestreffen 2016 und später aus?
In welcher Stadt in Deutschland, Niederlande, der Schweiz, in Österreich oder sonst wo in Europa dürfen wir dann zu Gast sein?
Wer möchte so großzügig sein und uns dieses Geschenk in der Zukunft machen?
Auf unserer Homepage www.alt-opel.eu finden sich vielfältige Informationen, eine ausführliche Checkliste, die durchaus als Leitfaden für die erfolgreiche Durchführung eines Treffens herhalten kann – ein Service der Clubleitung.
Damit allen Mitgliedern unseres Clubs auch zukünftig etwas ganz besonderes angeboten werden kann: das Highlight des Alt-Opel-Jahres! 
…und bitte denkt daran: rücksichtsvolles Fahren ehrt den Opelfahrer.

Heiner Schnorrenberg
Mitglied des Vorstandes der ALT-OPEL IG von 1972 e.V.

 

 

Editorial Clubzeitschrift 2/2014


Saisonstart 2014!

Liebe Freunde der
ALT-OPEL IG,

Saisonstart 2014 – durch den fast kompletten Ausfall des Winters 2013/2014 kann die erste Ausfahrt schon im Februar bei strahlendem Sonnenschein erfolgen – weniger als zwei Monate Stillstand – so wünschen wir es uns. Was war sonst noch in den letzten Wochen los? Das Typreferententreffen!
Die letzten Wochen standen im Zeichen der Vorbereitung des Typreferententreffens im Bergischen Land. Die große Beteiligung hat uns sehr gefreut. Ein ganz herzlicher Dank geht an Herrn Nikolai Antonczyk (Korrosionsklinik) und Herrn Rainer Königs (Autoradiomuseum) für ihre tolle Unterstützung bei dieser Veranstaltung. Stefan Heins wird über die Einzelheiten des Treffen in der kommenden Ausgabe des Zuverlässigen berichten. Das Heft 50 Jahre „die großen Drei – KAD A“ – ein ganz besonderes Jubiläum. 1964 sollte endgültig der Aufstieg in die automobile Oberklasse gelingen.
Wie diese Geschichte 1977 endete, das wissen wir leider nur allzu gut. Unsere Marke Aus Rüsselsheim hört man jetzt endlich wieder positive Nachrichten: Verlust halbiert, Marktanteil stabilisiert, Meriva als Sieger im TÜV-Report, die Kampagne „Umparken im Kopf“ – so kann es weiter gehen! Jahrestreffen, Typgruppentreffen, Stammtischausfahrten. Neben unserem internationalen Jahrestreffen in Wetzlar stehen jetzt noch viele andere Termine für den ALT-OPEL Fahrer an. Sei es das erste gemeinsame Treffen mit den Freunden des OCCF in Colmar, die vielen Typgruppentreffen oder auch die regionalen Stammtischausfahrten. An dieser Stelle habe ich eine ganz wichtige Bitte an die Veranstalter der Treffen: Wir haben im Mitgliederbereich auf unserer Homepage neue Vordrucke für den Haftungsausschluss in deutscher, niederländischer und englischer Sprache hinterlegt. Bitte nutzt diese bei allen Treffen, die im Namen der„ALT-OPEL IG von 1972 e.V.“ durchgeführt werden.
Bis zu den internationalen „ALT-OPEL-Feiertagen“ ab dem 29. Mai wünsche ich Euch eine gute Zeit und eine gute Anreise nach Wetzlar.

Euer
Udo Feck
Mitglied des Vorstandes der ALT-OPEL IG von 1972 e.V.

 

 

Editorial Clubzeitschrift 1/2014

Zwischenbilanz nach einem Jahr:Vor nahezu eineinhalb Jahren wurde ich in den Vorstand unseres Vereins gewählt. Natürlich hatte ich mich vorher erkundigt, was auf mich zukommt und was man von mir erwartet. Nach der Wahl haben mir viele gratuliert. Zu denken gab mir aber, dass sich auch jemand ausdrücklich für meine Bereitschaft bedankte diese Vorstandstätigkeit zu übernehmen. Wie schnell habe ich den Grund dafür erkannt, als ich merkte, wie viel Arbeit auf mich zukam! Wir treffen uns ja nicht nur ab und zu anlässlich einer Vorstandssitzung, damit wir wieder ein Protokoll dazu veröffentlichen können. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und spannend. Allein die Mitgliederbetreuung nimmt viel meiner Zeit in Anspruch. Das soll jedoch keineswegs eine Klage sein. Im Gegenteil: Es macht jeden Tag Spaß! Vor allem freue ich mich über die vielen und weitreichenden Kontakte. So hat zum Beispiel meine Aktion neue Mitglieder nach einigen Monaten anzurufen zur Gründung des Stammtischs „Loreley“ geführt und selbst ein Todesfall in der Mitgliedschaft brachte uns eine solche neue Anlaufstelle für unsere Mitglieder in Freital bei Dresden. Manch einer hat mich bei dieser Gelegenheit angesprochen, weil er sich einen Stammtisch in seiner Nähe wünscht. Ich weiß, dass es hier und da schon inoffizielle Treffpunkte dieser Art gibt, allerdings fehlt wohl manchmal nur die Initialzündung diese bei uns öffentlich zu machen. Bitte meldet Euch, wenn Ihr ein geeignetes Lokal ausfindig gemacht habt und die Initiative ergreifen wollt. Vorstand und Redaktion unterstützen Euch beim Start. Unterstützt Ihr uns aber auch bei der Datenpflege im Clubregister! Matthias Lohscheidt hat eine umfangreiche Datei erstellt, die aber nur von Euren Eingaben lebt. So hat zum Beispiel meine oben genannte Telefonaktion auch gezeigt, dass Rufnummern oder Adressen nicht stimmen oder nicht vollständig sind. Bitte überprüft Eure Angaben im Mitgliederverzeichnis und meldet Berichtigungen oder Änderungen an ihn. Natürlich interessieren uns auch Änderungen in Eurem Fahrzeugbestand,
aber leider erfahren wir sie nicht. Unser Verein und sein großartiges Netzwerk können nur mit Eurer Mitwirkung funktionieren. Bitte tragt Euren Teil dazu bei. Seit Anfang des Jahres wirkt auch André Steden mit. Er hat zum Jahresanfang die Betreuung der Homepage von Anke Jankewitsch übernommen, bei der sich der Vorstand ausdrücklich für Ihr Engagement bedankt. Der Arbeitsvertrag mit Anke wurde zum 31.12.2013 einvernehmlich beendet. Auch unsere Homepage lebt durch Eure Mitwirkung und von Euren Beiträgen. Die Homepage und der „Zuverlässige“ werden von vielen Seiten gelobt. Das ist Euer Verdienst und das soll auch so bleiben! Lasst uns gemeinsam in diesem Sinne weitermachen.  

Gute Fahrt!
Ihr und Euer Lothar Rindt
Mitglied des Vorstandes der ALT-OPEL IG von 1972 e.V.

 

 

 Aufnahmegebühr

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung im Oktober 2010 beträgt die Aufnahmegebühr nur noch 25,- EUR statt vorher 50,- EUR. (also nur noch 50%). Der Jahresbeitrag wird im Gegenzug nur noch mit einer Staffel ab 01. 07. eines Jahres ermäßig. Die Ermäßigung ab 01. 07. beträgt auch 50% also derzeit 30,- EUR. Die 50% Regelung bei der Aufnahmegebühr wird auch die Sektion Schweiz anwenden. Dadurch wird es den Neumitgliedern erleichtert in die ALT-OPEL IG einzusteigen. Insbesondere junge ALT-OPEL Fahrer erhoffen wir dadurch verstärkt zu gewinnen. Die bisher eingeschriebenen Mitglieder werden im Rahmen der Neumitglieds- werbung gebeten, darauf zu achten, dass der Zahlungsmodus bei Aufnahmegebühr und Erstbeitrag durch die MV geändert worden ist.

Matthias Goebel *1152

 

 

 Downloads Clubvorstellung


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