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Sommer-Ausfahrt des Stammtisches „Rhein-Main“

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Von Freitag, den 03. Juli bis Sonntag, den 05. Juli 2015 ging es in die Hessische Rhön.

Freitagvormittag trafen sich die Teilnehmer bei blauem Himmel und heißen Temperaturen auf dem Autobahnparkplatz Hundsrücker Berg Nähe Schlüchtern.

Sechs Oldtimer und ein "Jungspund" bewegten sich alsbald durch´s Schlüchterner Land zur Burg Brandenstein.

Der ortsansässige Verwalter der Burg informierte uns über die Historie der Burg und führte uns durch`s Holzgerätemuseum, welches früher ein Pferdestall war. Thema: Was in alten Zeiten alles aus Holz gefertigt wurde.

 

Danach ging`s zum Landhotel Grashof: Hunger und Durst wurden unter freiem Himmel gestillt.

Ab ca. 14.00 Uhr hieß es "Aufsitzen" zur Weiterfahrt nach Hainzell: Besuch der Stegmühle.

Die Oldtimer samt Besatzungen genossen eine wunderschöne Fahrt über Land und durch kleine Ortschaften vorbei an üppig grünen Wiesen und durch schattige Waldgebiete.

Angekommen in der Mühle begrüßte uns der Mühlen-Inhaber (Familienbetrieb) mit seinem leckeren "Hessen Mühlen Geist", von dem wir später eine Flasche mit nach Hause genommen haben.

Nach den Erklärungen zur Funktionsweise seiner Mühle gab`s einen Rundgang durch alle Stockwerke und zum Mühlenrad im Außenbereich.

Im Anschluss reichte die Müllers-Frau Kaffee und hausgemachten Kuchen im "Mühlenkaffee". Das hat uns allen gutgetan.

 

Ausgeruht und gestärkt fuhren wir weiter zum Landgasthof Hessenmühle, unserem Domizil für die drei Ausfahrtstage. Dort ließen wir den Tag bei leckerem Essen und reichlich Getränken ausklingen.

"Frühstücken wie ein Kaiser", das war die erste Aktivität von uns am darauffolgenden Morgen (Samstag).

Am Vormittag stand das "Pfundsmuseum" in Kleinsassen auf dem Programm. Ca. 40 000 Exponate hat der private Sammler über mehrere Jahrzehnte aus aller Welt zusammengetragen - alles zum Thema "Wiegen und Messen".

Bei tropischem Sommerwetter fuhren wir im Anschluß nach Weyhers in den Weikardshof zum Mittagsessen. Das Anwesen liegt etwas außerhalb des Ortes in malerischer Natur. Vor dem Essen galt es noch den alten Stationärmotor im Gutshof zu bewundern.

Nach ca. 1,5 Stunden hieß es wieder mal "Aufsitzen" und entspanntes Fahren durch die Lande Richtung Wachtküppel, einem kleinen Berg vulkanischen Ursprungs.

Das Gestein enthält so viel Magneteisen, dass magnetische Kompasse auf dem Wachtküppel keine klare Richtung mehr anzeigen.

Gerold hat uns das mit einem Kompass bewiesen. Zur Erheiterung von uns Allen hatten Gerold und Dagmar 2 Bretter mit Halteschlaufen ausgelegt, auf denen wir in Gruppen zu dritt unsere Laufkünste zeigen konnten. Wir hatten alle einen riesen Spaß.

 

bild_3_rhn_265Dann war die Fahrt zur Wasserkuppe angesagt. Dort stand uns ein strammer Fußmarsch von der Fulda-Quelle bis zur Spitze der Wasserkuppe, bei heißem Sommerwetter, bevor. Grund: Die Zufahrt zum Plateau war wegen einer Baustelle gesperrt. Wir wurden entschädigt durch den schönen Ausblick und den Anblick von mehreren Drachen- und Ultraleicht – Fliegern, sowie rege Starts und Landungen von Sportflugzeugen.

Durch den ständig vorhandenen Wind war der Aufenthalt im Freien recht angenehm. Im Segelflugmuseum hörten wir während der Führung von der Entwicklung der Segelfliegerei und sahen Exponate aus vergangenen Zeiten bis heute, beginnend bei Otto Liliental.

Sehr interessant, wie das alles vor mehr als hundert Jahren begonnen hat und was in der neueren Zeit daraus geworden ist.

Nun stand der Besuch der Enzian-Hütte nahe der Wasserkuppe auf dem Programm. Im Vorfeld wurde von dem einzigartigen Blick übers Land geschwärmt. Schade, dass die Enzian-Hütte kurzfristig für den normalen Publikumsverkehr, wegen einer Privatveranstaltung, nicht zugänglich war. Zur Hessenmühle zurück (unserem Domizil) wollte noch niemand fahren. Wir fanden eine nette Rast in Sichtweite der Enzian-Hütte am Fuße der Wasserkuppe, wo wir uns innerlich und äußerlich erfrischt haben.

Spät am Abend, im Biergarten der Hessenmühle, ließen wir die beiden erlebnisreichen Tage nochmal Revue passieren.

Auch das Fachsimpeln über unser rostiges Hobby kam nicht zu kurz.

Wir waren heilfroh, dass alle unsere Schätzchen die schönen und fahrintensiven Tage ohne Schäden und Ausfälle überstanden hatten, trotz großer Hitze. Insgesamt sind wir ca. 400 km gefahren.

Am darauffolgen Tag haben wir noch das Schloss "Fasanerie" in Fulda (mit Führung) gemeinsam besucht.

Danach hieß es Abschied nehmen. Schöne, erlebnisreiche Tage liegen hinter uns, an die wir uns immer wieder gerne erinnern werden.

Der Wettergott hatte mitgespielt und uns viel Sonne, manchmal ein paar Wolken und keinen Regen beschert.

Ein herzliches "Danke schön" geht an Dagmar und Gerold Welzel, die eine wunderschöne Ausfahrt bis ins Detail geplant und durchgeführt haben. Einen extra Dank an Euch für die umfangreiche Text- und Bildzusammenstellung. Diese war nicht nur Leitfaden während der Ausfahrt, sondern ist auch ein willkommenes Nachschlagewerk, wenn wir in Erinnerungen schwelgen.

 

"Danke" sagen wir auch all den netten Ausfahrt-Teilnehmern.

 

 

Theo & Indy Fröhlich

Stammtisch Rhein-Main.

 

 

 

 
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