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Opel Motorenwagen 1899-1930 

 

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Typ-Referent

 

Reinhard Wiens
Münsterstrasse 60
48727 Billerbeck

 

Tel.: 02543-2323-12
Fax: 02543-2323-382
wiens@alt-opel.eu

Portrait: Opel Motorwagen
von 1899 bis 1913
von www.oldtimer-TV.com 

 

 

 

 

 


Schmuckstück  Opel 8/40 PS von 1929

Text :  Stefan Heins *1662

Fotos:  Hans Barche *3532 /Norbert Büchner *2403

 

 

 
     

Beeindruckende Erscheinung, der Opel 8/40 von Hans Barche, aufgenommen in Meiningen

Alles kommt irgendwann wieder, so auch die hinten angeschlagenen Fondtüren, es gibt sie im aktuellen Meriva

  Stark verwittert - der 8/40 nach dem Kauf
 
     

Fetzendach, was sonst als scherzhafte Bezeichnung für ein Cabrioverdeck dient, war hier bittere Realität.

Gemütlich und gediegen. Heute sieht der Innenraum wieder aus wie neu und enthält, natürlich, viel Messing

 Eisenhaufen - der Motor war fest...
 
   

...und lässt heute kaum noch erahnen, wie viel Kopfzerbrechen seine Restaurierung bereitet hat

Hier der Motor von der anderen Seite aus betrachtet. Dreck, Rost, fehlende Teile...

  ...die gebaut werden mussten, wie die
  mechanische Betätigung des Anlassers
 
   

Alles Opel - selbst die Radbolzen!

Mario Trebs hat das Opel-Logo sogar auf der Rückseite der Aluminiumzierleisten gefunden 

Fach-Werk - wenn es keine Messpunkte gibt, weil alles verrottet ist, arbeitet man sich eben stückweise durch das Gebälk. Das schreibt sich leichter als es getan ist

  Von links vorn geht es hinten herum...
 
   

...nach rechts vorn. Zwischendurch immer wieder montieren, anpassen, demontieren, anfertigen, erneut montieren, anpassen, demontieren, nacharbeiten

Der spannende Moment: Gleich läuft er!

  Herr Direktor - schon grundiert und

  halbfertig wirkt der 8/40 wie der Chefwagen

 
   

SM steht zwar für Schmalkalden-Meiningen, könnte aber auch Seine Majestät bedeuten

Opel 7/34 PS einer zeitgenössischen Werbeaufnahme. Der ursprünglich verwendete Rahmen baut erheblich höher und der 7/34 misst stattliche 1,86 m

  Wir sehen uns in Meiningen 


 

 
Herr Doktor, 

unterwegs im 4/8 PS, wie ein Landarzt   

   
Text :

Stefan Heins  *1662 

 

 

 

Fotos: 

Jean-Marc Bach *2544

Markus Bolsinger

Stefan Heins *1662 

Andreas Liebscher 

Archiv Opel Classic der Adam Opel GmbH 

 

 

 

 
 Download pdf-Datei 350 KB

 

 

 

     

 

Dieser Arzt ist wirklich einer: "Dr. med. Brausewein aus Wiesbaden" vermerkt der Eintrag im Classic Archiv der Adam Opel GmbH.  Der Doktor scheint ein sportlicher Mann gewesen zu sein, die Lampen sind abmontiert. 

Fach-Werk, viele Arbeitsstunden stecken im Bau eines Doktorwagens, dessen Bauteile schon vor einhundert Jahren auf Lebensdauer ausgelegt und entsprechend dimensioniert waren.

Auf dem Bock, die Sitzposition ist aufrecht und bequem, sofern es nichts zu tun gibt. Viele Handgriffe erfordern eine Verbeugung. 

 

 

 

     

 

Sitze mit Seitenhalt - und das muss auch so sein, denn Türen gibt es ebenso wenig wie andere Karosserieteile, die Passagiere am Herausfallen hindern könnten. 

Messing, soweit das Auge blickt, hier der Frontscheinwerfer. Die Scheinwerfer kamen schon vor den Tagen der Elektrik im Automobilbau vom Zulieferanten. 

Alles Opel, was selbst hergestellt wurde, erhielt auch das Markenlogo. Die einfach abnehmbaren Räder, waren in den Tagen der überall herumliegenden Hufnägel ein großer Fortschritt.

 

 

 

     

 

Schöne Details: Die Konturen der Kotflügel und der Haube sind mit schwarzen Linien versehen.

Die Baggerölung versorgt den Motor mit frischen Schmierstoff - und zaubert ein Lächeln in die Gesichter der Technik-begeisterten

Handarbeit, Gas gegeben wird am Holzlenkrad

 

 

 

     

 

Von wegen einfach - jeder Zylinder hat einen eigenen Dekompressionshebel! Der Behälter für die Kraftstoffzufuhr, links im Bild, ist nachgerüstet worden.

Hier die andere Seite (eines zweiten Motors). Wir haben den Seitendeckel abgenommen, die stehenden Ventile sind dadurch zu erkennen. 

Eine Frage der Perspektive: 70 km/h bekommen eine völlig neue Bedeutung, wenn vor und neben einem einfach nichts ist!

 

 

 

     

 

Alles auf Vorrat: War der Behälter für das Acetylen leer, konnten ersatzweise die Petroleumlampen in Betrieb genommen werden.

Helm auf - das Verdeck sorgt für eine stattliche Erscheinung des Doktorwagens

Einsteigen und losfahren? Hier nicht. Aufsitzen, absitzen, tupfern, kurbeln und wieder aufsitzen - und dann mit einem mächtigen Satz starten.

 

   

London to Brighton Veteran Car Run 2010 

mit einem Opel System Lutzmann und einem Opel Darracq

Bericht von Eugen Ackermann  *3786

 

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Ein vor 1905 gebauter Veteran macht Spaß, das ist den Gesichtern der Fahrer anzusehen. Aber die 86 Kilometer zwischen London und dem Seebad Brighton können sehr lang werden, wenn man unterwegs schrauben muss 

Automobil pur, keine Türen, keine Frontscheibe, der
Opel Darracq von 1902 

Foto-Finish, Kopf an Kopf stürmen Lutzmann (links) und Darracq über die Ziellinie in Brighton. Tatsächlich handelt es sich natürlich nicht um eine Wettfahrt mit hundert Jahren alten Automobilen. Es geht alleine um den "Olympischen Geist"  

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