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 Rekord C, Commodore A

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Typreferent:

Bernd Radau

Lutherstraße 22

52499 Baesweiler

Tel.: 0172 2843650

Mail: radau@alt-opel.eu

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Co-Referent:

Dieter Brand

Im Kreuz 8 

74906 Bad Rappenau

Tel.: 06268-95003

Neuer Typreferent Rekord C und Commodore A

bernd_2_265Ich heiße Bernd Radau, bin 50 Jahre alt und in der Nähe von Aachen beheimatet. Von Beruf bin ich Bauingenieur. Ich fahre seit 28 Jahren Rekord C. Ich bin seit 22 Jahren Mitglied in der IG-Rekord C und Commodore A Deutschland und seit 18 Jahren in der Alt-Opel-IG.

Im Jahre 1978, ich war 14 Jahre alt und gerade begeisterter Mofa-Schrauber, bekam meine Mutter einen gebrauchten, pampasgrünen B-Kadett und ich die Aufgabe mich fortan um das technische Wohl unserer neuen Familienkutsche zu kümmern. Das ist mir auch mit Erfolg gelungen denn der Kadett ist auch heute noch im täglichen Einsatz. Mit 18 stand mir der Sinn mehr nach Motorrad. Wenn ich ein Auto brauchte fuhr ich eben mit dem Familienkadett. Dann kam ein VW-Polo als Studentenkiste. 1986 fuhr ich eines Abends längere Zeit hinter einem frisch polierten, schwarzen Rekord C Coupé her und da fiel mir zum ersten Mal bewusst die Attraktivität des Modells auf. Zufällig stand Tage später eine graue Rekord C Limousine mit einem Verkaufsschild am Straßenrand.  Der granitgraue Rekord wurde meiner und seitdem bin ich im Rekord C oder eng verwandten Modellen unterwegs.

Und so habe ich im Laufe der Zeit über 50 alte Opel besessen. Die meisten davon wurden zwischen 1965 und 1974 gebaut. Die Mehrheit der Autos waren reine Schlachtobjekte und viele Teile habe ich noch in meinem Fundus. Der aktuelle Bestand sind sieben fahrbereite Alt-Opel, drei im Aufbau befindliche und einer zum Ausschlachten.

Ich mache an meinen Autos alles selbst was man üblicherweise selbst machen kann. Ob Karosseriearbeiten oder Techniküberholung, am Rekord C und Commodore A kenne ich jede Schraube und auch die gängigen Umbauten sind mir geläufig. Dabei ist mir persönlich eine einwandfreie Funktion wichtiger als ein hochglänzender Lack. In der IG Rekord C und Commodore A Deutschland bin ich seit vielen Jahren im Vorstand tätig. Ich besuche nahezu alle modellspezifischen Treffen und bin in der Szene bekannt und kenne meinerseits Spezialisten zu allen Fragen rund um den Rekord C die ich selbst nicht beantworten kann. In die typspezifischen Internetforen schaue ich gelegentlich auch mal rein.   

Als ich vor 18 Jahren eintrat waren Rekord C für die meisten Mitglieder der Alt Opel IG stilvolle Gebrauchtwagen die oft noch im täglichen Betrieb bewegt wurden. Die meisten Ersatzteile gab es noch beim Opel-Händler wo einem auch bei technischen Problemen geholfen wurde. Inzwischen sind die Fahrzeuge zu Liebhaberstücken gereift die nur noch selten bewegt werden und der freundliche Opel Händler kann einem heute auch immer weniger helfen. Deshalb möchte ich euch mit meiner Erfahrung und meinen Kontakten zur Seite stehen.  Sollte es trotz der sprichwörtlichen Zuverlässigkeit zu Problemen mit unseren schönen Opel-Modellen kommen oder sollten sich andere Fragen rund um den C-Rekord ergeben ruft einfach an oder schreibt ein Mail.

In diesem Sinne stehe ich euch unter Tel: 0172-2843650 oder Mail: radau@alt-opel.eu zur Verfügung.      

Bernd Radau *2207

 
   

 

 

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Liebhaberstück damals wie heute - Opel Rekord vereint deutsche Zuverlässigkeit mit US-Design

Den Opel Rekord C kennt wohl jeder Autonarr. Der Mittelklassewagen im Coke-Bottle-Design bringt vor 50 Jahren einen Hauch von Amerika nach Deutschland - und bricht alle Rekorde: Als erstes Opel-Model knackt er die Millionengrenze. "PS - Das Automagazin" (immer sonntags um 8.10 Uhr bei n-tv) trifft Opel-Liebhaber in der Nähe von Aachen. (©n-tv2017)

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20170130_14_44_17typengruppentreffen_einladung_haftung_bildrechte_deutsch_neu_06.04.16.schatten_265Einladung zum ALT-OPEL Typgruppentreffen Opel Rekord C & Commodore A, 50 Jahre Commodore A
vom 28. bis 30. Juli 2017 in Deißlingen

Einladung als PDF

   

Nachlese:

50 Jahre Rekord C – ein Jubiläum im gräflichen Rahmen

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1966 wurde der erste Opel Rekord C von später insgesamt über 1,2 Millionen Exemplaren ausgeliefert. Ob dieser noch fährt, ist unbekannt. Einige seiner Brüder aber laufen auch heute noch typisch zuverlässig und liebevoll gepflegt über unsere Straßen.

Heute „50 Jahre Rekord C“ ist daher Anlass genug, für ein Jubiläumsfest im Land der Grafen von Berg, genauer gesagt, in Solingen-Gräfrath und Umgebung.

So lud Udo Feck vom 29. Juli bis zum 31. Juli die Rekord-C-Liebhaber der Alt-Opel IG in die „schärfste Stadt der Welt“ ein, nämlich Solingen, die Klingenstadt. Hier ein nicht ganz unpersönlicher Bericht dieses überaus gelungene Treffen:

Freitag, 29. Juli: Wir treffen uns ab 14.00 auf einem eigens für unsere Fahrzeuge reservierten Parkplatz im historischen Zentrum von Gräfrath, wo uns das Orga-Team rund um Udo Feck, nämlich Gudrun Schmidt, Petra Gritzan, Kai Schmidt und Michael König, mit einem Glas Sekt begrüßt. Viele Rekord-C-Freunde sind erschienen. Man kennt sich und so ist die Stimmung von Beginn an hervorragend. Nicht einmal ein paar leichte Regenschauer können uns davon abhalten, den Nachmittag mit Kapuze und Schirm bei Benzingesprächen bei unseren Fahrzeugen zu verbringen.

Eine große goldene 50 thront auf einer der Karossen. Heike und Bernd Schlenkrich haben auf der Motorhaube ihres Rekord C Coupés einen Kofferplattenspieler platziert und sorgen für musikalische Untermalung aus den 60er Jahren. Der Platz füllt sich immer mehr. Viele begeisterte Besucher betrachten die Prunkstücke vergangener Zeit. Da sind vor allem ältere Menschen, die stolz erzählen, dass sie auch einmal einen Rekord C gefahren haben. Aber auch eine Vielzahl junger Leute ist interessiert an den Fahrzeugen und nicht selten hört man den Wunsch, auch gerne ein solches Gefährt erwerben zu wollen. Gegen Abend kommt Herr Dültgen, ein Stadtführer für Gräfrath, in der Kleidung eines Messerschleifers. Bei einem Stadtrundgang berichtet er uns kurzweilig über die Geschichte des erstmals bereits 1135 urkundlich erwähnten Ortes Gräfrath.

Am Abend trifft man sich zum Essen und auf ein Guinness im Irish Pub „Scariff“, wo man nicht nur die Alt-Opel IG Flagge gehisst hat: der Koch hat eigens für dieses Jubiläumstreffen als Spezialität einen besonders üppigen „Opelteller“ kreiert.

Samstag, 30. Juli: Nach einem reichhaltigen Frühstück geht es bei Kaiserwetter zunächst auf den kleinen, aber feinen Wochenmarkt. Dort hält der Marktbeschicker Dirk Stenzel an seinem Gemüsestand für jede Fahrzeugbesatzung ein Lunchpaket bereit. Mit Obst und einer leckeren Wurst in der Tasche treffen wir uns wieder bei den Fahrzeugen. Hier gibt es schon bald eine große Überraschung: Ein Tieflader fährt vor. Er hat eine ganz besondere Fracht: den Nachbau der legendären „Schwarzen Witwe“. Sofort scharen sich die Teilnehmer des Treffens, Besucher und Presse um das Fahrzeug. Kameras und Mobiltelefone klicken, umgehend werden Fotos über die sozialen Medien an Freunde und Bekannte verschickt. Der Wagen, viele haben ihn noch nie gesehen, rollt wie von Geisterhand gesteuert vom Tieflader, um dann mit dem entsprechenden vollen Sound des Motors von Jens Cooper, Mitarbeiter bei Opel Classic, in Park- und Besichtigungsposition gefahren zu werden.

Einem Reporter der örtlichen Zeitung erklärt Jens Cooper: "Dieser Wagen machte beim Tourenwagen-Rennen der Gruppe 5 in Hockenheim den Autos von BMW, Porsche und Mercedes erfolgreich Konkurrenz." Rennfahrer wie Erich Bitter und der junge Niki Lauda waren seinerzeit Piloten der legendären "Schwarze Witwe".

Dann geht es auf die große Ausfahrt. Wir fahren in drei Gruppen nach einem von Michael König vorzüglich ausgearbeiteten Roadbook über Schwelm, Radevormwald, Wermelskirchen nach Burg. Dank der ortskundigen umsichtigen Frontfahrer geht nicht ein Fahrzeug verloren. Das Bergische Land sieht traumhafte Rekord C. Rote, grüne, blaue, gelbe, sogar goldfarbene Karossen beleben die grüne Landschaft. Das erste Ziel ist Schloss Burg an der Wupper, der Stammsitz der Grafen von Berg. Dank der hervorragenden Planung von Udo Feck ist die Schranke für uns geöffnet. Auf dem Parkplatz des Schlosses stellen sich die ersten zehn Fahrzeuge auf. Für weitere Autos ist hier leider kein Platz. Sie können aber vor dem Schlosstor Stellung beziehen. Wieder werden die Fahrzeuge von unzähligen Schaulustigen und der Presse umringt. Besondere Aufmerksamkeit finden die drei mitfahrenden Cabrios. Ein Deutsch-Umbau und zwei Karmann-Umbauten von insgesamt nur vier Stück.

Das nächste Ziel ist das Schleifermuseum Balkhauser Kotten am Wupperufer. Hier werden die für Solingen typischen und bedeutsamen historischen Schleifmethoden veranschaulicht und es gibt ein zünftiges Mittagessen mit Spezialitäten der Region wie Brühwurst vom Pferd, Kottenbutter (Schwarzbrot mit Zwiebeln, Senf und Mettwurst) oder ein Burger Brezel.

Nach dieser Pause geht die Fahrt in die letzte Etappe. Gegen 18:00 Uhr treffen die ersten Fahrzeuge unter dem Applaus der auf dem historischen Marktplatz wartenden Zuschauer wieder in Gräfrath ein. Ein würdiger Empfang für die Jubilare, denn die Presse hatte im Vorfeld ausführlich über das Jubiläumstreffen berichtet und so viele Interessierte angelockt. Auf dem Parkplatz kommt es erneut zu vielen Gesprächen. Motorhauben werden geöffnet, der eine oder andere geht auf die Knie, manche sogar auf den Bauch, um auch wirklich unter die Fahrzeuge schauen zu können. Am Abend berichtet Eckhart Bartels in einem interessanten Vortrag von bisher unbekannten Details über das Opel-Design seit den 30er Jahren.

Das Jubiläumstreffen endet am Sonntag, dem 31. Juli mit einem Besuch im Neandertal. Beim dort regelmäßig stattfindenden „Oldtimertreff am Schwarzwaldhaus“ ist extra eine Sonderfläche für unsere Alt-Opel-Fahrzeuge reserviert.

Gegen Mittag löst sich die Gruppe auf. Schließlich haben einige Teilnehmer noch eine lange Heimreise vor sich.

Dem Organisationsteam gebührt für diese Veranstaltung allen Respekt und ein ganz herzlicher Dank: Den 50sten Geburtstag des Rekord C habt ihr zu einem tollen Erlebnis für alle Teilnehmer und Besucher gemacht!

Hannelore und Karl Heinz Behrens *3866      

Fotos:

Karl Heinz und Hannelore Behrens, Michael Kniese, René Müller, Eckhart und Inga Bartels, Hans-Martin Weber, Burkhard Stamm, Helmut Schurr und Ingo Hage

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Liebe Teilnehmer des Jubiläumstreffens "50 Jahre Opel Rekord C" der ALT-OPEL IG,

hoffentlich seid ihr alle stau- und pannenfrei nach Hause gekommen.

Dankbar, überwältigt, glücklich und begeistert - so kann das ORGA-Team derzeit seinen Gemütszustand beschreiben.

Bestimmt auch ein wenig traurig darüber, dass unsere drei tollen Tage schon vorbei sind.

Es war eine wunderschöne Zeit mit Euch. Es war phantastisch, wie viele tolle Leute sich an diesem Wochenende zusammengefunden haben.

Nur mit diesen enthusiastischen Teilnehmern kann ein schönes Treffen gelingen.

Wir haben von allen Seiten vernommen, dass Ihr sehr willkommene Gäste in Solingen ward. Die gesamte Stadt hat sich über den Einblick in unser ALT-OPEL-Hobby gefreut.

Diese Begeisterung zeigt auch die heutige Tagespresse in Solingen. Wir mussten beide Artikel jeweils halbieren und in zwei Abschnitten scannen, so groß war der Platzbedarf.

Neben den beiden PDFs möchte wir Euch noch einen Link zum Filmbericht des Solinger Tagebatts und einen weiteren Link zu einem Film von Jens Zimmermann senden:

Solinger Tageblatt:

https://www.youtube.com/watch?v=vprxTtQOahM

Jens Zimmermann über Facebook:

https://www.facebook.com/udo.feck/posts/1129792003755299

Hoffentlich gibt es bald ein Wiedersehen bei dem ein oder anderen ALT-OPEL-Treffen - spätestens aber in voller Besetzung beim Typgruppentreffen 2017 :-)

Bis dahin wünschen wir Euch eine gute Zeit und hoffen, dass ihr gerne an die "Feiertage" in Solingen zurückdenkt.

Herzliche Grüße

Euer ORGA-Team

Gudrun, Petra, Kai, Michael und Udo

 


32. Jahrestreffen der Interessengemeinschaft Rekord C und Commodore A Deutschland

Nachdem auch ich in diesem Frühjahr dem Hüftschwung unter der C-Säule verfallen bin und mir ein weißes Rekord C Coupé (hört auf den Namen „Dicke Berta“) zugelegt hatte, bin ich dann auch sogleich der Einladung von Bernd Radau (*2207) zum Jahrestreffen der Rekord C/Commodore A IG vom 18.09. bis 20.09. nach Baesweiler gefolgt. Der Schulhof der dortigen Grundschule bot ausreichend Platz für die schönen Fahrzeuge der oberen Mittelklasse der späten 60er und frühen 70er, unter denen sich meine dicke Berta dann auch sehr wohl gefühlt hat. Auch wenn das Wetter eher gnädig als schön war, tat das der ungezwungenen Stimmung keinen Abbruch. Schließlich hatten Bernd und seine Helfer das leibliche Wohl der Gäste stets im Auge. Von der scharfen Currywurst in der Tasse habe ich sodann auch im Laufe des Tages ganze drei Portionen verdrückt. Highlight der Veranstaltung am Samstag war schließlich die Fahrzeugbewertung in verschiedenen Kategorien und man hatte den Eindruck, dass alle Teilnehmer bei allem Spaß hier doch sorgsam und gründlich vorgegangen sind. Bernds Mutter versüßte uns allen zudem den Nachmittag mit selbstgebackenen Kuchen, die sie stilvoll im grünen B Kadett anlieferte. Ich brauch wohl nicht zu erwähnen, dass ich es auch hier nicht bei einem Stück bewenden ließ und so wurde nach und nach der Fahrer dicker als seine dicke Berta. Bleibt noch festzustellen, dass das unrestaurierte originale grünmetallicfarbene Rekord C Coupé von Bernd zurecht von den Teilnehmern auf das Siegerpodest gewählt wurde. Berta war mit ihrem zweiten Platz mehr als glücklich und schaukelte mich am Abend behäbig wieder nach Hause. Wenn nächstes Jahr die Baureihe Rekord C ihr 50jähriges Jubiläum feiert, dann ist Berta sicher mit dabei: in Bad Waldsee, in Rüsselsheim und in Baesweiler. Und wer weiß: vielleicht schaffen die dicke Berta und sein Fahrer es ja auch mal auf das Titelblatt vom DZ (Gruß an Kurt Lawrenz *1292 und seinen Kadett B-Kadett von Heft 233). Ich mache jedenfalls vorher Diät und geh zum Frisör. Sicher ist sicher.

Axel Prietz *3867

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Die nachfolgende Fotos wurden freundlicherweise von Udo Feck *3195 zur Verfügung gestellt 
 
 
 
 
   

 Der Mittelstürmer

 Gedanken zum Rekord C Sprint und zu den
 Vergasern vom Typ Weber 40 DFO 

Text und Fotos:  Thorsten Sprenger *2267 

(soweit nicht anders angegeben)

Titelfoto:

Daniel Gilliéron *2361

 
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Die Vergaseranlage des Irmscher Kadett B 1900, der 1969 die Tour d´Europe gewonnen hat. Foto aus rally racing 12/1969 S. 37  

Die massive Riemenscheibe des 1,9H sorgt dafür, dass die gefährlichen Eigen-

schwingungen der Kurbel-

welle in einen höher

liegenden Drehzahlbereich verschoben werden.

Die Motornummer eines Sprint-Motors.

Das alte Gasgestänge des Rekord Sprint.

Der Rekord Sprint von Frank Wißbröcker *994 war auch in der Motor Klassik 9/1990 zu sehen.

 

Blick auf die letzte Version des Gasgestänges.  

Die mattschwarze Mittelstrebe des Kühlergrills fällt kaum auf, die... 

...Zusatzscheinwefer dominieren die Front und...

...verdecken von vorn den Sprint-Schriftzug, hier aus einer etwas versetzten Perspektive aufgenommen.

Zweitürige Limousine mit silbern lackierten Stahl-

sportfelgen.

 

Foto: Daniel Gilliéron *2361

Foto: Frank Wißbröcker *994

Foto: Archiv ALT-OPEL IG

Foto: Opel Classic

Eine zweitürige Sprint-Limousine, allerdings mit den neueren Felgen und ohne Zusatzscheinwerfer.  

Die späteren Felgen im Detail.

Kotflügelschriftzug des Rekord Sprint 

Den Seitenstreifen trug auch die heute äußerst seltene viertürige Limousine, hier im Bild mit Felgen vom Commodore.

Auch das hat es gegeben: Rekord Sprint ohne Seitenstreifen. Mehr über diese Raität im nächsten Heft.

 

Foto: Archiv ALT-OPEL IG

 

Foto: Patrick Sturtzer

Opel Classic Club de France

Foto: Archiv ALT-OPEL IG

Das Vinyldach kam est später für den Sprint ins Programm 

Die schwarze Lackierung bringt die konkave Heckgestaltung schön zur Geltung

Blick von oben auf einen neuen Weber 40 DFO.

Blick von der Seite auf einen neuen Weber 40 DFO.

Blick auf die komplette Ansaugbrücke der Sprint-Vergaseranlage.

Foto: Frank Wißbröcker *994

Foto: Daniel Gilliéron *2361

     
 
     

Die Pfeile deuten auf die kalibrierten Bohrungen der Kurbelgehäuseentlüftung.

 Vielleicht die schönste Perspektive.
Heckansicht Rekord-Sprint

     
 

Foto: Daniel Gilliéron *2361

     

 

Epochengerechte Optimierung des Rekord C Sprint

 

Text:

Fotos: 

Thorsten Sprenger

Daniel Gilliéron 

Thorsten Sprenger 

Joachim Stange 

Frank Wissbröcker

Archiv Opel Classic

Archiv ALT-OPEL

*2267

*2361

*2267

*1795
* 994 

 
Artikel Download 0.8 MB 
 
 

Heile Welt in der Werbung, in der Praxis gibt es beim Rekord Sprint einiges zu beachten Opel stellte nicht nur die sportlichen Qualitäten des Sprint heraus, sondern versuchte den Sprint auch als Reisecoupé zu vermarkten

Die vielleicht schönste Perspektive, das Heck mit dem prominenten Hüftschwung...

...hier noch einmal, aufgenommen beim Jahrestreffen in Wangen

 an der Aare...  

...und hier von vorn
 

Ungewöhnlich für den Sprint, das Vinyldach... ...ist hier sogar als Schiebedach ausgeführt...

...das es aber auch ohne Vinyl gegeben hat, hier bei einer der seltenen zweitürigen limousinen... 

...die keinerlei Kriegsbemalung aufweist, aber...

...beim näheren Hinsehen eindeutig als Sprint zu erkennen ist
 

Die Mittelkonsole beherbergt die Zusatzinstrumente... ...und der Drehzahlmesser sitzt zwischen Tacho und Kombiinstrument

 Die Ansaugkanäle des CIH-Motors sind nicht kreisrund, und sollten bei einer Motorrevsion auf saubere Übergänge geprüft werden

Explosionszeichnung des Weber 40 DFO 

Hier wird schematisch die Einstellung des Schwimmer-

standes gezeigt, die Beschreibung dazu steht in

 der letzten Ausgabe


Chevrolet Opala
– der Rekord aus Brasilien

Text:    Stefan Heins *1662

Fotos: Archiv Alt-Opel IG

Artikel Download pdf-Datei

 
Leseprobe:

Globalisierung, internationaler Wettbewerb – Schlagworte, ohne die seit einigen Jahren keine Tageszeitung mehr auskommt. Tatsächlich ist der Export von Automobilen beinahe genau so alt wie der Automobilbau selbst, nachzulesen etwa im Jahrbuch 2010 von Eckhart Bartels und Rainer Manthey. Und wenn uns auch die Sicht auf den Opel allein natürlich erscheint, weil wir es einfach so gewohnt sind, so war schon in den Sechzigern ein Opel keineswegs mehr nur ein Opel, sondern der Ausgangspunkt für Fahrzeuge, die unter anderen Namen in fernen Ländern gefertigt wurden.

 

Der erste von GM in Brasilien gebaute Personenwagen hieß Chevrolet Opala, war von unserem Rekord C abgeleitet und von 1968 bis 1992 im Programm. GM blickte bereits auf eine lange Tradition in Brasilien zurück: Bereits 1925 begann die Montage von leichten Nutzfahrzeugen, es wurden aber auch Opel Olympia, Rekord, Kadett und Commodore importiert, wenn auch in kleinen Stückzahlen.

Im November 1966 kündigte GM auf einer in Sao Paulo abgehaltenen Pressekonferenz „Projekt 676“ an, aus dem schließlich der Opala entstehen sollte.

Der Opala in der ersten Version 1969, auf-
genommen vor dem Zuckerhut in Rio
Die Werbung überzeichnete die Leistung im
Stil der Zeit...

...und fand mit Verzögerung zu einer ruhigen Sprache, wie dieses Motiv aus den Jahren 1973 und 1977 zeigten

1978 wurde die Modellpalette unübersichtlich.
Das Heck erinnert nun an den Rekord B
Selbst den Caravan gab es als heißen SS
mit 4,1 Liter und Kriegsbemalung!
Hier ein Modell das Jahres 1979

Völlig anders wirkte der Caravan Comodoro
des Jahrgangs 1983. Die Front geglättet, die
Motorhaube ebenfalls, die Stoßstangen mit Gummiauflagen, Flanken mit Gummileisten

1990 begannen die Versuche, die coke bottle shape des Rekord C aktuell zu halten, ein wenig aufgesetzt zu wirken. Die riesigen Scheinwerfer passten nicht recht zur zierlich konturierten Karosserie, und die schwarzen Türgriffe wirkten merkwürdig Der Caravan Diplomata von 1991 kam ohne Chrom daher und trug moderne Stoßstangen aus Plastik Finale – der Diplomata des letzten Jahrgangs 1992 lässt sich nur noch von der Seite als Abkömmling des Rekord C identifizieren

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