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 Kapitän 1953-1957

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Typ-Referent

 

Thomas Krotz

Kupelwieserstraße 52

A-2753 Markt Piesting

 

Telefon: 0043-664/73806046

krotz@alt-opel.eu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Typreferent Thomas Krotz stellt sich vor 

Ich - Thomas Krotz, geboren in Wien am 29. Juni 1964 habe bereits als zweijähriger Junge Platz am Rücksitz eines Opel Rekord 55 Cabriolet gefunden, welches meinem Vater gehörte.

Dieses war das erste Auto meines Vaters, dem nachfolgend alle Rekord Modelle folgten bis zum C-Modell. Nur das P1 Modell wurde aufgrund der Einstiegsverhältnisse von ihm abgelehnt - doch gerade dieser hat mir schon immer am meisten gefallen. Seit meinem achten Lebensjahr begeisterten mich die Wartungsarbeiten an den Autos meines Vaters, die er immer selbst durchführte. So wurde ich schon sehr bald von ihm unterrichtet und geschult. Als ich dann elf Jahre später die Führerscheinprüfung erfolgreich ablegte, bekam ich als erstes Auto von meinem Vater seinen edeltürkisen Rekord C geschenkt. Die anfallenden Wartungs- und Reparaturarbeiten wurden selbstverständlich von mir in Eigenregie

durchgeführt. Im Laufe der nächsten zehn Jahre folgten noch weitere C-Modelle.

Irgendwie ließ mich der Rückblick an meine Kindheit und den Familienfotos mit den Opels nicht los, sodass ich beschloss, mir eines Tages einen Opel aus den fünfziger Jahren zu kaufen. Diese Idee wurde jedoch wegen

Hausbau und Familiengründung immer wieder zur Seite gelegt. 34 Jahre musste ich werden, bis mein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung gehen sollte.
Der Ankauf eines voll restaurierungsbedürftigen Rekord P1 wurde getätigt. Vier Jahre beanspruchte die größtenteils in Eigenregie durchgeführte Restaurierung, dann war er zu meiner riesigen Freude wieder zurück auf der Straße.

Nun komme ich zur Steigerung in meiner Alt-Opel Laufbahn, zum großen Bruder mit dem Namen Kapitän. Nach Aussagen meines Vaters galt dieser Wagen als unerschwinglich, doch alleine der Gedanke faszinierte!
Auf Anraten eines langjährigen Freundes beschloss ich in meiner Faszination, das 1. Österreichische Kapitän - Admiral - Diplomat Treffen in Geboltskirchen mit meiner Familie und dem P1 zu besuchen. Hier konnte ich viele nette Leute mit ihren Kapitänen, Admirälen und

Diplomaten kennen lernen, und durfte erstmals das gesellige, freundschaftliche und hilfsbereite Miteinander im Club der Alt-Opel IG erfahren. Nach Abschluss der Fahrt war die Entscheidung gefallen - mein Rekord braucht einen größeren Bruder - ein Kapitän muss ins Haus!
Nach längerer Suche hatte ich ein passendes Objekt gefunden, eine abgebrochene Restaurierung.
Zur Teilebeschaffung dachte ich an erster Linie an den Organisator der KAD-Fahrt in Geboltskirchen, Herrn Gerhard Wintersteiger, welcher mir mit nachhaltigen Informationen und der Überlegung der ALT-OPEL IG beizutreten, zur Seite stand! Ich brauchte nicht lange zu überlegen, so hatte ich den Entschluss zum Beitritt gefasst.
Durch die Hilfe der Mitglieder konnte ich nach dreijähriger Restaurationszeit meinen 56er Kapitän mit all seinem Flair zurück auf die Straße bringen.

Meine gesammelten Erfahrungen an der Ponton Kapitän Baureihe und mein Wissen darüber will ich weitergeben!
In diesem Sinne würde es mich freuen als Typreferent der Pontonkapitän-Baureihe meine Arbeit anbieten zu dürfen!

 

Freundliche Alt-Opel Grüße,
Thomas Krotz *3834 

 

 

   

 



Werkstatthandbücher Ponton Kapitäne als PDF auf CD

 

Sehr geehrter Mitglieder und Liebhaber der Ponton-Baureihe!

Hinsichtlich vermehrter Nachfragen,möchte ich hiermit kurz meine Neuigkeit vorstellen!

 

Da bei mir in den letzten Monaten des öfteren nach technischen Unterlagen-vor allem dem offensichtlich begehrten Werkstatt-Handbuch für die Ponton Kapitäne angefragt wurde,habe ich nun beschloßen meine Original Ausgabe 1955 bestehend aus 2 Bänden für Ponton Kapitän bis und ab Fgst.Nr. sowie die Ponton Rekord Baureihe in aufwendiger Detailarbeit ca.800 Seiten mit einer Druckerei als PDF zu digitalisieren. Die Seiten können daher mit Acrobat Reader betrachtet oder auch wunschgemäss ausgedruckt werden,was bereits guten Anklang gefunden hat! Das fertige Exemplar ist ab sofort bei mir als CD erhältlich.

 

Mit freundlichen Grüssen verbleibe ich

Typref.Thomas Krotz  *3834

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2. Ponton-Kapitäntreffen  28.-30.08.2015bild_1_pontontreffen15_265

 

Unser Opelfreund und wohlbekannter Typreferent Thomas Krotz "3834",

lud zum 2. Ponton-Kapitäntreffen in seine Niederösterreichische Heimat

ins malerische Piestingtal.

Das erste Treffen 2013 in Wermelskirchen von Jan Vetter war schon eine Wucht,

daher blickten wir mit gespannter Vorfreude auf das 2. Pontontreffen in Markt Piesting.

Veranstaltungsort und Treffpunkt "Piestingerhof" .

Die Organisation, von Reservierungen, über Wegbeschreibung, Museumsbesuche

sowie Ausfahrten, mit viel Herzblut vorbereitet, klappte aufs Tüpfelchen !

Dem Ruf unseres Referenten folgten sechs Pontonkapitäne , drei Baujahr 54

und drei Baujahr 56.

Zur Ausfahrt am Samstag gesellten sich noch einige Alt Opel Klassiker neueren Baujahres.

Gerhard Wintersteiger mit Christine und Christian waren auch dabei und konnten gut

ausgerüstet sogar als " Pannenhelfer " einspringen.

Das Piestinger Urgestein Hannes Katzer, Opelsammler und Museumsbesitzer, stellte

seine Räume zur Besichtigung, für die Teilebörse und einen netten Umdrunk zur

Verfügung. Er bewährte sich auch als Tourguide bei der herrlichen Ausfahrt durch das

" Biedermeiertal im Schneebergland" .

Zwei Museumsbesuche ,in Gutenstein das Wohnhaus des Dichters und Schauspielers

Ferdinand Reimund und in Scheuchenstein das Museum des Landschaftsmaler

Friedrich Gauermann, waren sehr interessant.

Essen und Trinken im Gasthaus Denk beim Jörglhausl und die Kaffeepause in der Schloßgärtnerei

Wartholz , rundeten das Programm hervorragend ab.

Mit regen Schrauber- und Benzingesprächen in geselliger Runde ließen wir abends die heißen Tage

ausklingen.

Wir haben total entspannte Stunden inmitten toller Alt Opelfreundinnen und Freunden erlebt und danken Thomas,

Eva und Elisabeth sowie auch Hannes, für das gelungene Treffen.

 

Christian Eck "3353 "


 

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 "Erstes Typgruppentreffen" Jubiläumstreffen 60Jahre Kapitän 54-57

   Kapitäne in den Bergen

 

 

Nach dem Erwerb eines schönen Opel Kapitän, Bj. 1954 "Ponton" Ende Juni diesen Jahres hatten wir, meine Frau Silvia und ich, das Glück, dass direkt um die Ecke, wir wohnen in Solingen, ein Typengruppentreffen Bj. 54-57 stattfand.
Dieses Treffen wurde von Jan Vetter und Ela Momberg über drei Tage mit Übernachtungsmöglichkeit in einem Hotel in Wermelskirchen, gemeinsamen Essen, Ausfahrt im Bergischen und Besuch des Oldtimertreffens in Hilgen, bestens organisiert.
Jans und Elas Freundlichkeit und Organisationstalent haben, neben dem guten Wetter an diesem Wochenende, sicherlich nächsten Jahren schon bei der Verabschiedung sprachen.

 

Wir Neulinge wurden von den anderen offen und herzlich aufgenommen.
Ganz besonders merkten wir dies, als eine kleine Panne an unserem Kapitän mangels Kenntnis, Werkzeug und Ersatzteil von mir nicht behoben werden konnte und sofort die Kollegen zur Stelle waren und mir mit Rat und Tat zur Seite standen, so dass wir nach ca. 15 Minuten unsere Ausfahrt fortsetzen konnten.
Überhaupt war es ein schönes Erlebnis mit mehr als zehn Kapitänen über die bergischen Landstraßen zu cruisen und mit Schloss Burg, Müngsten und der Lenneper Altstadt auch noch einige touristische Höhepunkte des Bergischen anzufahren.
Bemerkenswert auch, welche Entfernungen einige Liebhaber mit ihren fast sechzig Jahre 

 

alten Kapitänen zurück gelegt haben, um an dem Treffen teilnehmen zu können. Nicht nur aus Augsburg, hier stilecht mit Oldtimerbus und Hänger, auch aus der Umgebung von München und sogar zwei Teams aus Österreich waren angereist.
Ein tolles Wochenende mit freundlichen "Alt-Opelanern", ganz vielen erstaunten Blicken der anderen Verkehrsteilnehmer und einer interessierten örtlichen Presse mit schönen Fotos und Berichten. 

 

Text: Uwe Karbowietzky*4184
Fotos: Jan Vetter *2000

 

 

Alle Modelle der Pontonreihe (von links): Kapitän-56, Kapitän-54, Kapitän-57-L 

Am Hotelparkplatz: Kapitäne im bergischen Land

Österreich-Plausch: Heinz Mayr, Thomas Krotz , Eva Krotz, Christian Niedermayer

Am Hotelparkplatz: Kapitäne im bergischen Land 

 

Im Biergarten: Christian Eck, Lieselotte Eck, Heinz Mayr,
Christian Niedermayer,
Thomas Krotz, Eva Krotz 

Auf der Ausfahrt: Parkplatz von Schloß Burg

Kaffeepause beim „Eierkaal“: Uwe Karbowietzky, Silvia Karbowietzky, Christian und Lieselotte Eck,
Bodo Hägerich, Renate Bress

 

 

 

 

 


         Typgruppe Kapitän 1954 / 1956

-

  Die Typgruppe befasst sich mit den ersten Opel-Fahrzeugen in der völlig neuen Karosserie in Pontonform. Der von November 1953 bis Juli 1955 in über 61.500 Stück gebaute Kapitän 54 lag, nach VW Käfer und Opel Olympia, an dritter Stelle der westdeutschen Produkionsstatistik.

-

Der Kapitän 56 war, bis auf das dem Zeitgeschmack agepasste Kühlergitter und der gestrafften Linienführung, weitestgehend identisch mit dem Kapitän 54.

Der Kapitän 56 war der preisgünstigste und wirtschaftlichste Grosswagen auf dem deutschen Markt und verkaufte sich

 

demzufolge über 92.500 mal, zwischen September 1955 und Februar 1958.

 -

Darüberhinaus wagte sich Opel erstmals bei Großwagen an „farbenfrohe“ Lackierungen wie etwa Savannengelb und Korallenrot, oft verbunden mit einer Dachlackierung in Alabastergrau. Ab 1957 war auch eine „L“ Version lieferbar, die sich z. B. durch mehr Chromdetails, Einzelsitzen vorne und einem kunstlederbezogenem Armaturenbrett von der „Normalversion“ abhob. Beworben wurden diese Wagen folglich als

Kapitän 57.

Waren die „Pontonkapitäne“ früher auf den

 

Alt-Opel-Treffen gar nicht, oder als einzelne „Exoten“ anzutreffen, hat sich in den letzten Jahren die Präsenz erfreulich entwickelt.

Liebevoll gepflegt und/oder restauriert, erfreuen sich die Wagen und Ihre stolzen Besitzer der steigenden Aufmerksamkeit unserer Alt-Opel-Freunde und Besucher. Geschätzte 250 Fahrzeuge beider Modelle sind weltweit heute noch existent.

Eine Reihe davon ist derzeit im Restaurierungs-zustand. Man wird sich daher wohl für die nächsten Jahre auf weitere fahrfähige Exemplare gespannt freuen können.

 

 

 


 

Nachfertigung der Edelstahl-Stoßstangen für den Kapitän 53-57 hintenund den Kapitän 55-57 vorne

 

[Ich suche für die Nachfertigung noch ein Muster für die Stoßstange vorne für den Kap 53-55 incl. Hörner. Die Stoßstange kann schlecht und mit Löchern sein, sie muß jedoch die original Form haben und darf nicht verzogen sein. Der Lieferant des Musters bekommt 25% Rabatt auf das fertige Endprodukt. (das Muster bleibt beim Hersteller)]

 

Infos:

 

Torsten Winter
TW-Oldtimerteile.de
Weidweg 2
D – 64823 Groß-Umstadt
AOIG-Nr. 2050
Phone +49-6078-74639
Fax +49-6078-913195
Mail opel.winter@t-online.de
Web www.tw-oldtimerteile.de
     
     

 

 

 


     Aufnahmen unserer Fahrzeuge :

 

-    Alle Bilder: Archiv Andreas Stiegler, mit freundlicher Unterstützung von Gisela und Martin Keppler *1948

-

 

 

-Kaptän 54 und  Kapitän 56 

 

  Käpitän 56 links, Kapitän 54 rechts

 

 

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 -  Der Blick aus dem Kapitän 1956

 

 

 

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-Seitenansicht Kapitän 1954

 

-Die Heckansichten beider Fahrzeuge

 

 

 

-

 

 - Die preisgünstigen und wirtschaftlichen Großwagen der 50ziger Jahre

 

 

 

 

 

 Nimm mich mit Kapitän auf die Reise...

 

Text :

Frank Thieme *194

Fotos:

Archiv Eckhart Bartels *100
Stefan Heins *1662 

Frank Thieme *194

Dr. Hans Wuhrmann *2391

  Herzlichen Dank an Eckhart Bartels für Recherche, Materialien und Bilder! 

 

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Bild links:

Kapitän im Binnenland - das weitgehend originale Auto von Hans Wuhrmann vor der hölzernen Brücke in Wangen an der Aare bein Internationalen Jahrestreffen 2009....  

 

 

 

 

... und damit unweit seines Geburtsortes Biel, wo GM Suisse Kapitäne für den Schweizer Markt montierte

Seiner Zeit voraus - schlichte Pontonform ohne angedeutete Kotflügel und bereits mit kleinen Heckflossen

Aus dem Opel Prospekt:

Der mächtige Windeinlass ist in der Mitte durch eine Zwischenfläche unterteilt und mit Rippen versehen.

32% mehr Kofferraum, versprach Opel und das seitlich stehende Reserverad war auch ein Fortschritt

Auch  hinten sorgt die weit herumgezogene Heckscheibe für ein großzügiges Raumgefühl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie eine Wurlitzer Jukebox wirkt die Brücke, pardon, das Armaturenbrett, auf den ersten Blick. Erste Ansätze zur Verbesserung der passiven Sicherheit finden sich schon im Kalitän ´54 

Bewährte Kraft, der erstmalig im Super 6 eingesetzte Motor glänzte mit Durchzug und Laufkultur. Im Mai 1954 kam der weiterentwickelte Motor der Phase II 

Auch an der Front offenbart die vermeitlich verspielte Gestaltung ihren praktischen Nutzen. Der Blinker ist von vorn und von der Seite zu sehen 

Spaß und Ernst, die konturierten Stoßstangen erfreuen das Auge, die verschraubtenund damit im Bedarfsfall leicht zu wechselnden Kotflügel den Geldbeutel

Die eleganten Heckleuchten wurden auch für den Glöckler-Porsche verwendet, der letztes Jahr auf der Messe in Bremen zu sehen war

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

Der 100.000ste Opel des Jahes 1953 war ein

 Kapitän ´54. Das Modell war schon im November ´53 in Produktion gegangen

Noch ein Kapitän, Hans Wuhrmann mit Patenthut. Welche Schiffe er genau fahren darf, darüber wollte Hans nichts sagen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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