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Opel Corsa A, Corsa B und Tigra A

Typreferent
(Corsa A, Tigra):
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Dieter Budke *3073
Ahornstraße 6
41517 Grevenbroich

Tel.: 0172-2429509
budke@alt-opel.eu

Co-Referent:
(Corsa B)

r.neumann_243

 

Rolf Neumann *3991
Kirchweg 10 b
21644 Wiegersen

 

mobil: 0151-12147856

neumann@alt-opel.eu

 

 

Vorstellung des neuen Co-Referenten Rolf Neumann *3991

Wann sind alte Autos einfach nur alte Autos oder wann sind sie gepflegte Liebhaberfahrzeuge...
Zugegeben, auf diese Frage habe auch ich noch keine letztendlich befriedigende Antwort gefunden, aber die Frage beschäftigt mich schon seit frühester Jugend.
Zu meiner Jugend war der Rekord E ein Fahrzeug im täglichen Straßenbild, so heißen es gab genug Autos davon, ein Butter und Brot also. Mit zunehmenden Alter meines Rekords und zunehmender emotionaler Bindung eben zu diesem reifte der Gedanke dieses Auto für immer zu fahren. Neben der natürlichen Feinde, wie Wasser und Salz gab es die Sorte Menschen für die so ein Rekord nur noch Schrott von gestern war. Für mich jedoch war es seiner Zeit schon ein umhegtes Liebhaberfahrzeug. Leider hatte ich damals noch nicht die Möglichkeiten wie heute und mein aller erstes Auto ging nach 17 Jahren und 480000km den Weg, den alle mal gehen, in die Presse. Aus heutiger Sicht ein Fehler, den ich nicht zu wiederholen gedenke. Sicher, ich habe mir 2000 eine neuen E1 im Jahreswagenzustand gekauft und ein paar E2 folgten, aber das ist nicht das gleiche.
Als ich mir vor sechs Jahren einen Corsa B 1.5D gekauft hatte, war das ein Notkauf, da ich dringend einen fahrbaren Untersatz brauchte. Doch so verranzt, wie der Corsa auch war, er hatte in einem Jahr mehr als 40000 pannenfreie Kilometer zurück gelegt, bis ein Graben im Weg war in Ermangelung eines ABS Systems. Der Corsa hatte sich bewährt und somit kaufte ich mir meinen 1.5TD beim Nah-Ost Händler um die Ecke mit 162000 km auf der Uhr.
Die Geschichte ist hier schon hinlänglich erzählt und somit habe ich zu diesem Corsa wieder eine emotionale Bindung aufgebaut und nein dieser Corsa geht noch lange lange nicht in die Presse. In den von mir gefahrenen knapp 160000 gefahrenen Kilometern gab es natürlich auch Reparaturen, Wartungen und Instandhaltungen, die ich stets selbst ausgeführt habe und mich so Stück für Stück in die Materie Corsa B eingearbeitet habe.
In der Autobranche bin ich ein absoluter Quereinsteiger. Meine Vita ist Abitur 86 und Diplom Elektroniker 2001. Zur KFZ Branche bin ich nur im Hobby verbunden. Mein guter alter Freund Hans-Joachim hat mir nebenbei so alles beigebracht, was ich auch heute noch brauche, dafür bin ich ihm ewig Dankbar. Leider ist er viel zu früh verstorben.
Dank Dieter Budke bin ich nun also auch beim Corsa B mit fast jede Schraube auf Du und Du. Immer mit dem Ziel nicht noch ein emotionales Auto zu verlieren, ja, ich denke das Liebhaberfahrzeug fängt im Kopf an, auch ohne Umparken.
Nun habe ich mich entschlossen, Typreferent zu werden und noch tiefer in den Corsa einzusteigen.
Da ich weder Facebook noch WhatsApp habe, ist es am einfachsten mich per "Telegram", "Threema" oder eMail zu kontaktieren.

Liebe Grüße
Rolf Neumann *3991

 

 

Kaufberatung Corsa-A

Die Einkaufstaschen, der frühen 80er, sind heute zum Kilopreis zu bekommen. Schade! Der Kleine hat soviel Charme, das es sich lohnt, sich auf ihn einzulassen.Wer die Möglichkeit hat, einen Guten zu retten, sollte keine Hemmungen haben.
Den Corsatrifft das selbe Schicksal wie so manch andere Massenware.EX und HOPP. Wer sich für einen Corsa-A interessiert, sollte ein paar Punkte beachten.

Thema Rost: Ein Corsa A könnte überall oxidieren.Vom Vorbau bis Abschlußblech ist alles gefährdet. BesondereBeachtung verdienenHolme, Batteriekasten, Einstiege, Radkästen hinter den hinteren Stoßdämpfern und Türen. Rostfreie Türen sind inzwischen Mangel- ware. Reparatubleche für Holme gibt es inzwischen bei unserem Partner PS-Autoteile. Radläufe, Einstiege, Endspitzen sind zu bekommen.

Technisch ist er sehr unkompliziert. Ölverlust vom Ventildeckel und Verteiler- gehäuse sind mit geringsten Mitteln zu beseitigen.
Kopfdichtungen sind beim 1.4er ein Thema und auch kein grosser Akt. Thermostate sind Verschleißteile und sollten beim Zahnriemenwechsel (60.000km) mit getauscht werden. Wasserpumpen beim nächsten Wechsel (120.000km).

Delco Verteiler sind Störanfällig und nicht nur ein Corsaproblem. Die Ausschäumung löst sich auf und hinterlässt einen gelben, puderartigen Belag in der Verteilerkappe. Zündaussetzer und totale Dienstver- weigerung ist die Folge. Umrüstung auf Bosch ist problemlos möglch.

Die Motorisierungen reichen vom frühen 1,0 mit 45 unverwüstlichen PS, bis zum 1,6 GSI mit 100 wilden Pferden.
Die Katmodelle lassen sich mit einem Kaltlaufregler, auf Steuernorm D 3 umrüsten.
Damit sind 20 Jahre alte Exemplare , mit zeitgemässen Abgaswerten unterwegs.


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Ein neues Werk, ein neuer Wagen

So begann die Erfolgsgeschichte eines beliebten Opel-Modells, das wir alle kennen und das dieses Jahr seinen 50sten feiert.
20 Jahre später, 1982, sollte sich die Geschichte wiederholen: Dieses Mal war es der neue Corsa, mit dem Opel abermals seine Produktpalette nach unten abrundete, denn der Kadett war im Laufe der Zeit erheblich gewachsen und die Marktsituation hatte sich geändert. Es war Zeit für ein neues pfiffiges Einstiegsmodell, das den boomenden europäischen Kleinwagen-Markt aufmischen sollte. Europa war überhaupt das Stichwort, denn gerade in der Kleinwagenklasse war der europäische Markt ein Markt mit viel Potential. Und so war es nur konsequent, für den Corsa ein neues Werk dort zu bauen, wo das größte Wachstum dieses Marktsegments erwartet wurde: In Spanien. In Figueruelas unweit von
Saragossa entstand ein neues Opel-Werk, wiederum eines der modernsten seiner Zeit.
Eigentlich war das Corsa-Rezept ganz einfach: Man entwerfe ein kompaktes Auto, welches sich in seinen Abmessungen an der Konkurrenz orientiert, und man bediene sich bei der Technik des vorhandenen Baukastens. Und dabei mache man alles einfach ein Bisschen besser als die Konkurrenz. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ein moderner Kleinwagen mit schnörkellosem kubischem Design, welcher ganz deutlich als Opel erkennbar ist. Die hervorragende Raumausnutzung und die guten Alltags-
qualitäten sind ganz typische Merkmale von Opel-Wagen dieser Zeit.
 
 
Der dreitürige Corsa mit Schrägheck ist eigentlich ein ganz typischer Vertreter der modernen Kleinwagenklasse. Seine einteilige Frontverkleidung und die feschen Kotflügel-
backen machten ihn unverwechselbar.
Alternativ war der Corsa von Beginn an mit Stufenheck erhältlich. Dieser hörte dann auf den Namen Corsa TR. Sein Kühlergrill war klassischer gestaltet, dazu trug er unauffälligere runde Radläufe und eben sein markantes Heck. Nur wenige Autos polarisieren so sehr wie der Corsa TR, die einen lieben ihn, für die anderen ist er das hässlichste, was Opel je gebaut hat. So schlimm indes kann es nicht gewesen sein, schließlich war er auf den meisten Märkten sehr gut verkäuflich. Ab 1985 waren beide Formen auch mit vier Türen erhältlich, was aus dem Stufenheck-Modell eine stolze kleine Limousine gemacht hat, deren Silhouette Ähnlichkeit mit der des Senator zeigte. Und das besonders funktionelle fünftürige Schrägheck-Modell war wohl überhaupt das bislang kompakteste fünftürige Modell eines deutschen Herstellers.
Kein Opel-Modell zuvor sprach so sehr die weibliche Kundschaft an wie der Corsa. Die Frauenquote lag beim Corsa A bei 50%!
Die Technik und vor allem die Motoren wurden stetig der Modellpflege unterzogen, so blieb der Corsa A während seines gut zehnjährigen Produktionszeitraums immer auf der Höhe der Zeit.
Seit 1985 gab es ihn, als ersten Kleinwagen, mit G-Kat, ab 1987 als Diesel. Der GSi mit
 
seinem 100PS starken 1,6 Liter OHC-Motor erschien 1988. Meistens kam der OHC-Motor in verschiedenen Ausführungen mit 1,2 , 1,3 oder 1,4 Litern Hubraum zum Einsatz. Der 1,0 Liter Basis-Motor hingegen war der gute alte OHV-Motor aus dem Kadett A, im Corsa leistete er tapfere 45PS.
Im Innern unterschieden sich die verschiedenen Ausstattungsversionen teils deutlich voneinander. Von Karo einfach über poppig schrill und vornehm elegant bis gediegen sportlich machte der Corsa alles möglich.
Das Äußere des Corsa A wurde zunächst nur ganz behutsam weiter entwickelt. Erst nach fünf Jahren Laufzeit brachte die Modellpflege sichtbare dezente Veränderungen. Im Herbst 1990 dann stand ein Facelift-Modell mit neu gestalteter Front, neuen weicher gezeichneten vollflächigen Stoßfängern und völlig neuer gepolsterter Armaturentafel in den Schaufenstern. Damit rückte der Corsa nun optisch ein wenig näher an den Vectra A und an den kommenden Astra F heran. Die Facelift-Modelle sind bis heute hier und da im Straßenbild wieder zu finden.
Im März 1993 erschien der Corsa B. Aktuell wird die vierte Generation des Corsa gebaut. Der Corsa ist auf dem Wege, das Opel-Modell mit der längsten Karriere zu werden. Man darf gespannt sein. Die erste Generation des Corsa brachte es auf über drei Millionen Exemplare.
Herzlichen Glückwunsch zum 30sten!

Matthias Steckmann *1973

 

 

Hier ein Link zur Seite unseres Mitglied Steve Armeni 3434*

http://www.opel-corsa-a.com/index.php

Danke für die Unterstützung

 

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