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Miniaturen - sowie historische Autoprospekte von fast allen Marken

 

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 Typ-Referent:


Axel Kupetz 

Fuldaer Str. 26 

36110 Schlitz


Tel.: 06642-6324

Mobil: 0171-4453713  

kupetz@alt-opel.eu


 

 

 

Liebe OPEL-Miniaturfreunde und -sammler

Die Flut an Miniaturen welche seit den letzten Jahren über uns hereinbricht wird für manchen Sammler fast unüberschaubar und ein Ende ist nicht in Sicht.

Die aktuell (noch) laufende Serie „Opel-Collection“ hat nun die Anzahl von 50 Exemplaren fast erreicht. Ob nun, wie Anfangs angekündigt bei Nr. 60 Schluss ist oder nicht steht momentan noch offen. Mir ist es nicht gelungen genaue Auskünfte zu erhalten.

Rückblickend konnte sich die Sammlergemeinde über eine Vielzahl lang erwarteter Modelle freuen, welche im Maßstab 1:43 bis dahin am Markt noch nicht zur Verfügung standen. Genannt sein sollen hier als Beispiele der Rekord EII Caravan, der Olympia-A in der viertürigen Variante sowie einige Vorkriegsmodelle. Natürlich ist diese Serie auch begleitet von negativen als auch positiven Kritiken. Auf Internetforen werden oft sehr viele interessante Meinungen von einer großen Fangemeinde zu einzelnen Modellen ausgetauscht, welche vom Inhalt her meist identisch sind. Besonders bemerkenswert fand ich einen Beitrag in dem der Autor die Miniatur vermessen und zum 1:1 Original umgerechnet hat.Als Ergebnis kam eine Differenz am

  Original von 5cm heraus. Mit dieser geringen Toleranz wurde das Modell von dem Sammler auch als sehr gelungen eingestuft. Übrigens handelte es sich um den blauen Rekord EII Caravan. Auch einige Detaillierungen und Farbgebungen werden oft kritisiert. Den Machern der OC wurde mehrfach ein zur Verfügung stellen von Fahrzeugen und technischen Unterlagen angeboten, jedoch leider ohne wirkliche Resonanz.

Es ist nachvollziehbar, dass mancher Sammler von einigen Details oder gar der falsch getroffenen, nie ausgelieferten Farbgebung enttäuscht ist, gerade wenn es noch das in der Garage stehende geliebte 1:1 Exemplar betrifft.

Bei aller Kritik sollte jedoch das Preis-/Leistungsverhältnis der OC berücksichtigt werden. In den 1980er und noch 1990er Jahren wurden für ein 1:43er Modell wie z.B. den Rekord-B Coupe als Kleinserienmodell (siehe Foto) mal schnell 130,- DM bezahlt bei dem wir nichts kritisierten, sondern froh waren eins zu besitzen. Auch heutigen Modell-Premiumherstellern gelingt nicht immer jedes Detail!!!

  Parallel zur OPEL-COLLECTION sind von „Withe-Box“ folgende Modelle lieferbar:

P4 in grau/schwarz

Kapitän 1948 in schwarz

Olympia 1951 in weinrot

Rekord P I in hellblau/weiss

Kapitän PL 2,6 in weinrot/schwarz

Rekord D Diesel in gelb

Manta B in silber Sicher (hoffentlich) werden weitere folgen !

 

 

Die „Withe-Box“ – Modelle sind in Farbgebung und –qualität als auch in den Details meiner Meinung nach hochwertiger gefertigt als die „Schwestern“ der Opel-Collection und im Preis-/Leistungsverhältnis noch gut angesiedelt.

 

PS: Kapitän-A von MINICHAMPS ist nach nun 4 Jahren endlich zur Auslieferung gekommen! Bei MCW auch in „gold-metallic“ erhältlich.

Im kommenden Jahr soll von der Fa. BOS der Admiral-B in 1:18 erscheinen.

 

Alle Angaben ohne Gewähr !
 

 

 

Euer Axel Kupetz *1720
Typreferent Miniaturen

 

  Liebe Opel-Miniaturfreunde und Sammler der OPEL-COLLECTION

 

 

Zur Freude vieler Modellsammler hat sich die Opel-Collection gut etabliert und wird bis zur Ausgabe Nr. 60 ihre Fortführung finden.

Eine Vorabauflistung möchte ich Ihnen nicht vorenthalten und damit einen Überblick geben, welche Modelle noch zu erwarten sind. Sie werden feststellen, dass eine Vielzahl der angekündigten Modelle bereits von anderen Herstellern am Markt angeboten werden oder wurden.

Solche „Überschneidungen“ finde ich persönlich sehr schade, da viele Sammler weiterhin auf manches lang ersehnte Wunschmodell warten müssen.

Rekord-C 4TL und Omega-BII sind nur zwei Beispiele von vielen. Dennoch wird uns die OPEL-COLLECTION auch mit vielen Neuheiten erfreuen. Lassen wir uns überraschen ob die OC mit der Ausgabe 56, dem Diplomat-A Coupe, das Rennen gegen den bekannten Premiumhersteller gewinnt, welcher dieses lang erwartete Modell bereits seit 2008 angekündigt hat.

Weiterhin wünsche ich viel Freude beim Komplettieren Ihrer/Eurer Opel-Modellsam-mlung. 

Opel-Collection ab Ausgabe Nr.: 22

 

22       OPEL 4/12 PS Laubfrosch

23       OPEL Vectra-A GL

24       OPEL Olympia 1953-1957

25       OPEL Rekord-B Coupe

26       OPEL Monza-AII GSE

27       OPEL Lutzmann

28       OPEL Speedster

29       OPEL Blitz 1960 – 1965

30       OPEL Omega-BI MV6

31       OPEL Kadett D GTE

32       OPEL Admiral-B

33       OPEL Rak 2 (Raketenwagen 1928)

34       OPEL Ascona-A

35       OPEL Kapitän 1951-1953

36       OPEL Frontera-A

37       OPEL Vectra-B i 500

38       OPEL Rekord-PII

39       OPEL Kapitän 1938

40       OPEL Ascona-B 400

41       OPEL 10/40 PS 1925-1929

42       BITTER SC-Coupe

43       OPEL 6 Geländesportwagen
                1934-1936

44OPEL Campo Pickup 1991-2001

45OPEL ???

46OPEL Kadett-C AERO

47OPEL GT-Experimental 1965

48OPEL Rekord-E II Caravan

49OPEL Olympia-A1967 – 1970

50OPEL ???

51BITTER CD

52OPEL Olympia 381937-1940

53OPEL Commodore-C

54OPEL Kadett-B Limousine

55OPEL Senator A I

56OPEL Diplomat-A Coupe

57OPEL Super-6 1936-1938

58OPEL Rekord-A Cabrio

59OPEL Admiral 1937-1939

60Chevrolet Opala 1968-1969

 

 

Alle Angaben ohne Gewähr !

Axel Kupetz *1720 

 AOIG Typreferat Miniaturen   

Matchbox - Legende der Kinderzimmer

Hobby Automodelle: Axel Kupetz zu einem fast unbemerkten 55. Geburtstag.

Ganzseitiger Artikel aus Autojournal von Mirko Luis

 

 

 

 

 PDF-Download 230KB, Axel Kupetz zum Matchboxjubiläum 

 


 

 Matchbox eine Legende feiert (fast unbemerkt) 55. Geburstag

 

 

Der Bezeichnung MATCHBOX galt in den 1950er, 1960er und auch noch in den 1970er Jahren als Inbegriff für alle Spielzeugautos im Taschenformat. Die Namen der Hersteller ähnlicher Produkte spielten im Allgemeinen keine Rolle, sie wurden alle einfach als MATCHBOX bezeichnet.

Nach dem Wochenendputz brachte Mutti oft den verschwundenen Chevy Impala oder das lang gesuchte Mer­cedes 220 SE Coupe aus der „Tiefga­rage“ unter dem Küchenschrank und die Welt war wieder in Ordnung.

Wenn Opa am Sonntag zum Kaffee kam, um sich in gemütlicher Runde den „Blauen Bock“ im Ersten Pro­gramm (es gab nur zwei!) anzusehen, kam es schon mal vor, dass er den auf dem Plüschteppich „getarnten“ Pontiac Grand Prix unbeabsichtigt zum Cabrio „umbaute“.

Da drückte es nicht nur dem Opa vor Schmerzen an der Fußsohle die Tränen in die Augen, Mutti und Vati schimpften wie so oft wieder mit uns über die MATCHBOX-Autos, und wir schau­ten mit traurigen, feuchten Augen zum Opa auf.

Er hat bei diesem Anblick seine Fußschmerzen verges­sen und am nächsten Sonntag brachte er nagelneuen Ersatz in der gelb/blauen Schachtel mit. Das ungewollte Cabrio durfte jetzt Wü­stenfahrten im Sandkasten absolvie­ren.

 

   Bedford 1964

Vectra A 1991

  An solche oder ähnliche Begebenhei­ten erinnern sich bestimmt viele von uns, so dass gerade der damals vom Opa gelieferte „Ersatzwagen“ zum Lieblingsauto wurde und heute einen ehrenvollen Dauerparkplatz in der Vitrine gefunden hat.  

In Sammlerkreisen sind die Lesney– Modelle „Made in England“ beson­ders begehrt, denn bei Lesney liegt der Ursprung des Begriffes Match­box-Auto.

Die beiden Eng­länder Leslie Smith und Rod­ney Smith (Schul­freunde, nicht verwandt) gründe­ten im Jahr 1947 in London die Firma Lesney Products. Leslie übernahm diekaufmännischen Belange, Rodney brachte seine Erfahrungen mit Guss­technik undMaschinenbau in das Unternehmen ein.

Zu Beginn fertigten die beiden Jung­unternehmer als Zulieferer der Indu­strie Gussteile. Zu Beginn des Jahres 1948 stieg Jack O´Dell, ein Spezialist für Zinkspritzgusstechnik, in das Unternehmen ein. Auf Grund der damals in England geltenden Inven­tur- und Steuergesetze gingen die Aufträge zum Jahresende stark zu­rück, und eine wirtschaftliche Ausla­stung der Maschinen war nicht mehr möglich. Da es auf Weihnachten zuging, hatten die drei die Idee, mit Hilfe ihrer Gusstechnik ein Kinder­spielzeug anzufertigen, was ihnen in Form einer Straßendampfwalze gelingen sollte.

Diese soll jedoch in ihren Ausmaßen noch weit über den der späteren MATCHBOX gelegen haben, sie sollte ja unter den Weih­nachtsbäumen ein Blickfang sein. Leider sind Größe und Gewicht nicht überliefert.

Durch den Koreakrieg wurden Roh­stoffe zur Mangelware, und die Produktion von Spielwaren aus Zink war in England bis 1952 verboten.

O’Dell, der Formenspezialist, ver­kleinerte gegen Ende des Jahres 1952 die Ur-Straßenwalze, so dass diese in eine Streichholzschachte passte.

Der eigentliche Grund für diese Minimie­rung lag darin, dass in England in die Schule mitgenommenes Spielzeug nicht größer als eine Streichholz­schachtel sein durfte.

Der Überlieferung nach soll es die Tochter von Jack O’Dell gewesen sein, die als erste das Spielzeug mit in die Schule nahm und ihre Mitschü­ler begeisterte.Es war im Jahr 1953, also vor 55 Jahren, als die Firma Lesney Products die Krönungskut­sche von Königin Elisabeth II. als Miniatur auf den Markt brachte.

Dieses Modell soll es gewesen sein, das als erstes in riesigen Mengen
produziert wurde und den Siegeszug
der MATCHBOX- Modelle einläutete.

Die Grundserie bestand aus 75 Mo­dellen in den Maßstäbenzwischen ca. 1:64 und ca.1:76, die Größe der Modelle war nicht wichtig, sie muss­ten nur in die fast gleich großen Schachteln passen, welche in ihrer Form und Farbgebung noch bin zu Beginn der 1980er Jahre einer Streich-holzschachtel ähnelten.

Ein Ford-Traktor hatte da schon die gleiche Länge wie ein London­-Doppeldecker-Bus. Der Spielwert suchte natürlich seinesgleichen, da bewegliche Teile an Nutzfahrzeugen und zu öffnende Türen an PKW nach und nach zu beliebten Details wur­den.

Als die Modelle mit den freilie­genden Starrachsen verschwanden fanden Chromradkappen, Federung und teilweise eine Lenkung die Begeisterung in der Spielwelt.Die Serie „Models of Yesteryear“ erschien ab 1956 in den Maßstäben zwischen ca. 1:43 und 1:50 und hatte damit bereits damals als Zielgruppe Sammler im Auge.

Vorerst wurden nur Modelle aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg aufgelegt. Auch an die Ur-Straßenwalze erinnerten sich die Macher und fügten sie 1957 in diese Serie ein.

Später wurden die Fahrzeuge mit Modellen bis in die 1930er nach und nach ersetzt. Mitte der 1990er Jahre wurde diese Mo­dellreihe eingestellt.

Anfang der 1960er Jahre wurde die Serie „Kingsize“ auf den Markt gebracht.

Vorerst nur aus Nutzfahr­zeugen mit einer Länge zwischen 10cm und 30cm bestehend, bestachen diese Modelle durch ihren sehr hohen Spielwert, da die beweglichen  Teile mit ihrer Vielfältigkeit fast den

       

        Doktorwagen 1966

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Bedford 1986

 Diplomat A 1966 und Superfast 1969

 

originalenVorbildern entsprachen. Sie hatten nur einenNachteil:
In die Hosentasche passten sie nicht.

Im Jahr 1968 zogen erstmals graue Wolken am Horizont des Marktfüh­rers für die kleinen Modellautos auf, und die Sonne sollte nie wieder durchdringen.

Mit einer noch nie da gewesenen Werbeaktion brachte der amerikanische Spielzeughersteller Mattel die „Hot Wheels“-Fahrzeuge auf den Markt.

Sie entsprachen etwa der Größe der Matchbox 1:75 Serie, zeichneten sich jedoch durch fast reibungslose Räder und Achsen aus.

Durch diese Eigenschaften eigneten sich diese Modelle ausgezeichnet für die damaligen Rennbahnen und er - oberten weltweit die Kinderzimmer.
In England wurde reagiert und die 1:75 Serie nach und nach durch die neuen MATCHBOX-Superfast Mo­delle ersetzt.

Es war Eile angesagt – und aus diesem Grund sind einige Modelle wie z.B. der Opel Diplomat A als Nr. 36 der regulären Serie als auch als Nr. 36 der Superfast-Serie in vielen Sammlungen anzutreffen.

 Trotz dieser Anpassung der Produkte war die Marktführung verloren. 
 Optisch wirken die Superfast-Model­
le leider sehr hochbeinig.
 Aber auch
  diese Superfast-Serie hat ihre Freun­de gefunden.
 Am 11. Juni 1982 kam dann das AUS.

 Kadett E, versch. Polizeifahrzeuge

  Die Markenrechte wurden durch die amerikanische Firma Universal Toys aufgekauft. Jack O’Dell behielt diverse Werkzeuge in seinem Besitz und produzierte und vertrieb ähnliche Modelle unter seinem eigenen Markennamen LLEDO.
Universal Toys suchte dann 1992 selbst einen Käufer und fand die Firma Tyco Toys, die ihrerseits 1997
von Mattel aufgekauft wurde.
Mattel hat die Schlacht gewonnen und den
1968 anvisierten Rivalen und Erfin­der des Produktes im eigenen Besitz. Vertrieben werden durch Mattel aber auch heute noch Produkte mit dem
legendären Namen MATCHBOX.
In Erinnerung an unsere eigene Kindheit können wir den Blicken unserer Kinder und Enkel am Spiel­zeugständer im Supermarkt nicht entweichen. Nehmen wir eine schmerzhafte Fußsohle so gelassen wie früher der eigene Opa, erfüllt uns das doch mit Stolz, dass außer Spiel­konsole und Computer auch die Kiste mit den kleinen Autos im Kinderzim­mer ein Existenzrecht hat.

 Axel Kupetz * 1720 

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